14. September 2026

Saisonvorschau 11/14: Biel sucht mit Skinner den Weg zurück

Der EHC Biel hat nach zwei schwierigen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Mit NHL-Routinier Jeff Skinner besitzt Christian Dubé einen potenziellen Unterschiedsspieler, während Victor Söderström, Alexander Iakovenko, Dominic Zwerger und Joël Vermin den Kader zusätzlich aufwerten. Trotzdem bleiben nach einer wechselhaften Vorbereitung genügend Fragezeichen: Unsere Prognose lautet Rang 12. Biel beendete die vergangene Qualifikation auf Rang 10 und erreichte damit immerhin wieder die Play-Ins. Dort begann das Duell mit dem SC Bern verheissungsvoll: Die Seeländer gewannen das Hinspiel in der Tissot Arena 4:3, gingen zwei Tage später in Bern aber mit 0:4 unter und schieden mit einem Gesamtscore von 4:7 aus. Damit wurde das Ziel, wieder in die Playoffs einzuziehen, erneut verpasst. Christian Dubé hatte die Mannschaft erst im Januar übernommen und konnte sie in der Schlussphase stabilisieren. Nun absolvierte er erstmals eine komplette Vorbereitung mit dem Team. Sportchef Martin Steinegger reagierte gleichzeitig auf mehreren Positionen: Skinner bringt mehr als 1100 NHL-Spiele mit, Söderström und Rückkehrer Iakovenko verstärken die Defensive, Zwerger erweitert die Schweizer Offensive und mit Vermin kam kurz vor Saisonbeginn nochmals viel Erfahrung hinzu.

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Saisonvorschau 10/14: Langnau will den nächsten Schritt schaffen

Die SCL Tigers waren in der vergangenen Saison ganz nahe an den Play-Ins – diesmal soll der nächste Schritt gelingen. Mit Jonathan Dahlén und Emil Pettersson erhält die Offensive erhebliche zusätzliche Qualität, während Thierry Paterlini langfristig das Vertrauen der Klubführung geniesst. Ganz ohne Fragezeichen geht Langnau aber nicht in die neue Spielzeit: Unsere Prognose lautet Rang 11. Die Tigers beendeten die Qualifikation 2025/26 mit 64 Punkten auf Rang 11 und einem Torverhältnis von 140:147. Besonders bitter war die entscheidende Phase: Beim 1:5 in Biel vergab Langnau die Chance auf die Play-Ins, ehe die Saison mit einem 0:2 zuhause gegen die ZSC Lions endete. Der Klub reagierte nicht mit einem radikalen Umbruch, sondern verstärkte gezielt jene Bereiche, in denen zuletzt Qualität fehlte. Die grösste Veränderung betrifft die Offensive. Jonathan Dahlén und Emil Pettersson wechseln gemeinsam von Timrå ins Emmental, Nando Eggenberger bringt zusätzliche Physis und Erfahrung. Gleichzeitig sind die Abgänge von Langzeit-Captain Harri Pesonen und Dario Rohrbach schwer zu ersetzen. Flavio Schmutz übernimmt neu das Captainamt und soll gemeinsam mit einer erfahrenen finnisch-schwedischen Importachse dafür sorgen, dass Langnau den nächsten Schritt macht.

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Saisonvorschau 2/14: Bern startet unter Aubin neu

Beim SC Bern beginnt 2026/27 nach einer enttäuschenden Saison ein tiefgreifender Neustart. Serge Aubin übernimmt an der Bande, Connor Hughes ist die neue Schweizer Lösung im Tor und mit Rodrigo Ābols, Sonny Milano, Ian Mitchell und Rodwin Dionicio wurde auf zentralen Positionen Qualität ergänzt. Unsere Prognose bleibt trotz der starken Vorbereitung vorsichtig: Bern macht einen deutlichen Schritt nach vorne, beendet die Qualifikation aber auf Rang 8. Der SCB verfehlte seine sportlichen Ziele 2025/26 deutlich und reagierte darauf mit einem umfassenden Umbau. Nicht nur der Trainer wurde ersetzt, auch auf mehreren Schlüsselpositionen veränderte Sportdirektor Martin Plüss den Kader. Gleichzeitig wurden die sportlichen Strukturen im Klub neu geordnet. Die ersten Eindrücke unter Aubin sind positiv. Bern gewann sechs seiner sieben Vorbereitungsspiele. Besonders auffällig waren das 5:1 gegen Ingolstadt, das 6:1 gegen Augsburg, das 7:4 gegen Biel und das abschliessende 5:2 gegen die ZSC Lions. Trotzdem bleibt die Frage, wie schnell aus den vielen neuen Teilen unter Meisterschaftsdruck eine konstant funktionierende Mannschaft wird.

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Zocken, chatten, scrollen: Polizei warnt vor Gefahren im Netz und gibt Eltern wichtige Tipps

(Liestal BL). Zocken, scrollen, chatten und recherchieren: Das Internet gehört zum Alltag unserer Kinder und Jugendlichen. Doch nicht alles, was online passiert, ist harmlos.

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Fassnacht beendet seine Nati-Karriere

Christian Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 32-jährige Offensivspieler der Young Boys zieht nach 24 Länderspielen und fünf Toren einen Schlussstrich. Fassnacht begründet seinen Entscheid mit seiner zuletzt kleineren Rolle und dem Wunsch, nun jüngeren Spielern Platz zu machen. Der Zürcher gehörte seit seinem Debüt im Oktober 2018 während acht Jahren immer wieder zum Kreis der Nationalmannschaft. Sein Weg war aussergewöhnlich: Fassnacht absolvierte kein einziges Spiel für eine Schweizer Nachwuchs-Auswahl und schaffte erst kurz vor seinem 25. Geburtstag den Sprung ins A-Team. Insgesamt brachte er es auf 656 Einsatzminuten im Nationaltrikot. Sportlich befindet sich Fassnacht auf Klubebene weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Anfang September erzielte er beim 4:2 der Young Boys beim FC Zürich einen Hattrick und gleichzeitig sein 100. Super-League-Tor. Künftig kann sich der YB-Offensivspieler vollständig auf seine Klubkarriere konzentrieren.

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24. Penalty entscheidet – Schweiz holt EM-Bronze

Die Schweizer Beachsoccer-Nati beendet die Europameisterschaft in Viareggio mit der Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 gegen Dänemark steht es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 8:8, ehe die Entscheidung in einem aussergewöhnlich langen Penaltyschiessen fällt. Erst der 24. Versuch bringt der Schweiz den Podestplatz. Dabei hätte das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi die Partie schon früher entscheiden können. Im Schlussdrittel führt die Schweiz mit 7:5, kassiert aber noch zwei Gegentreffer. Gerade einmal 22 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelingt Dänemark der Ausgleich zum 7:7. Die Schweiz reagiert in der Verlängerung nochmals. Glenn Hodel erzielt das 8:7 und bringt die Nati erneut ganz nahe an die Bronzemedaille. Doch wiederum hält die Führung nicht: Villads de Fries gleicht sechs Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Verlängerung zum 8:8 aus. Einen Tag nach dem klaren 4:10 im Halbfinal gegen Gastgeber Italien zeigt die Schweiz damit grosse Moral.

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Brunold krönt Traumlauf mit erstem Challenger-Titel

Mika Brunold feiert den bislang grössten Erfolg seiner Karriere. Der 21-jährige Schweizer gewinnt das ATP-Challenger-Turnier im österreichischen Tulln und bezwingt im Final den Brasilianer Joao Lucas Reis da Silva mit 6:4 und 6:3. Für Brunold ist es der erste Titel auf Challenger-Stufe. Besonders beeindruckend ist der Weg zum Turniersieg: Brunold musste bereits in der Qualifikation antreten und gewann in Tulln insgesamt sieben Partien. Im gesamten Turnier verlor er lediglich einen Satz. Im Halbfinal hatte er den als Nummer 4 gesetzten Ukrainer Vitaliy Sachko mit 6:0 und 6:2 regelrecht vom Platz gefegt. Der Erfolg bringt Brunold auch in der Weltrangliste einen gewaltigen Schritt nach vorne. Als Nummer 410 der Welt war er nach Österreich gereist, nun wird er sich in die Top 260 verbessern und damit seine bisherige Bestmarke von Rang 289 deutlich übertreffen. Noch im August war Brunold beim Challenger in Sion im Viertelfinal an Dominic Stricker gescheitert.

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Belpstrasse soll schmaler und ruhiger werden – Tempo 30 und neue Velowege sind geplant

(Kehrsatz BE). Das Tiefbauamt legt das Projekt „Umgestaltung Belpstrasse“ in Kehrsatz vom 14. September 2026 bis am 30. Oktober 2026 öffentlich auf. Das Projekt soll die Voraussetzungen für die Neuorganisation des kantonalen und kommunalen Strassennetzes im Süden von Kehrsatz schaffen.

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Trottinettfahrerin stürzt schwer – Rega fliegt sie in kritischem Zustand ins Spital

(Beatenberg BE). Am Sonntagmittag ist es in Beatenberg zu einem Selbstunfall gekommen. Eine Trottinettfahrerin wurde dabei schwer verletzt und wurde im kritischen Zustand ins Spital gebracht.

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Falscher Bankanruf kann täuschend echt wirken – Polizei warnt vor fieser Betrugsmasche

(Schweiz). Deine Bank ruft an – zumindest sieht es so aus. Kriminelle gelangen über gefälschte SMS oder E-Mails an persönliche Daten.

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Genussreisen durch die Schweiz: Regionale Spezialitäten am Ursprung entdecken

Die Schweiz lässt sich kulinarisch besonders spannend dort entdecken, wo Lebensmittel und Gerichte eng mit Landschaft, Landwirtschaft und regionalen Traditionen verbunden sind. Zwischen Waadtländer Rebterrassen, Walliser Raclette, Bündner Trockenfleisch, Tessiner Polenta und jurassischem Käse entstehen Genussreisen, bei denen der Weg zum Produzenten ebenso wichtig wird wie das Essen selbst. Statt möglichst viele Restaurants anzusteuern, lohnt es sich, wenige Regionen auszuwählen und Keller, Käsereien, Märkte, Alpen und traditionelle Gasthäuser miteinander zu verbinden. Gerade die kurzen Distanzen machen solche Reisen unkompliziert. Innerhalb weniger Tage lassen sich Weinberge, Produktionsstätten und historische Orte kombinieren, ohne dass jeder Reisetag von langen Transfers bestimmt wird. Entscheidend ist eine saisonale Planung: Weinlese, Alpzeit, Märkte, Kastanienfeste oder offene Keller schaffen unterschiedliche Reiseanlässe. Gleichzeitig sollte genügend Raum bleiben, um Produkte nicht bloss zu degustieren, sondern ihre Herkunft und Herstellung kennenzulernen.

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Ferien ohne Auto im Berner Oberland: Unterkünfte, Bergbahnen und Ausflüge

Das Berner Oberland gehört zu jenen Schweizer Ferienregionen, in denen ein eigenes Auto für viele Aufenthalte kaum Vorteile bringt. Interlaken ist als Verkehrsknoten mit Bahn und Schiff gut erschlossen, während Bergdörfer wie Wengen und Mürren ohnehin autofrei sind. Von den Talorten führen Zahnradbahnen, Seilbahnen und Regionalzüge direkt zu Wandergebieten, Aussichtspunkten und hochalpinen Ausflugszielen. Wer Unterkunft und Tagesprogramm an diesem Netz ausrichtet, kann die Region weitgehend ohne Strassenverkehr erleben. Entscheidend für autofreie Ferien ist weniger die Zahl möglicher Verbindungen als die Wahl eines passenden Standorts. Interlaken bietet besonders viele Anschlüsse, Lauterbrunnen liegt günstig zwischen Wengen und Mürren, während eine Übernachtung direkt in einem autofreien Bergdorf Wege verkürzt und frühmorgendliche oder abendliche Ausflüge erleichtert. Gleichzeitig unterscheiden sich Bergbahnen, Schiffslinien und touristische Pässe in Geltungsbereich und Saison deutlich. Eine durchdachte Planung verbindet deshalb Unterkunft, Gepäck, Fahrplan und Ausflugsziele zu einem stimmigen Gesamtpaket.

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Schweizer Kleinstädte für ein Wochenende: Kultur, Genuss und kurze Wege

Ein Wochenende in einer Schweizer Kleinstadt braucht weder lange Transfers noch ein dichtes Besichtigungsprogramm. Historische Altstädte, Museen, regionale Küche, Fluss- und Seeufer liegen vielerorts so nah beieinander, dass sich Kultur und Genuss bequem zu Fuss verbinden lassen. Murten, Solothurn, Thun, Aarau oder Bellinzona zeigen dabei sehr unterschiedliche Seiten des Landes: zweisprachige Stadtgeschichte, barocke Architektur, alpine Kulissen, zeitgenössische Kunst oder mittelalterliche Befestigungen. Gerade für zwei Nächte sind kurze Wege ein Vorteil. Nach der Ankunft muss kein komplexes Verkehrssystem verstanden werden, und zwischen Museum, Restaurant und Spaziergang bleibt genügend Zeit für spontane Entdeckungen. Entscheidend ist weniger die Zahl der Programmpunkte als die Wahl einer Stadt, deren Charakter zum Wochenende passt. Wer Kultur, Essen und einen landschaftlichen Kontrast verbindet, kann bereits innerhalb weniger Tage überraschend viel erleben.

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