Europa

Volkswagen führt Schweizer Automarkt an und treibt Elektro-Offensive mit ID.Polo voran

Mit 18’926 verkauften Fahrzeugen und einem Marktanteil von 10,9 Prozent verteidigt Volkswagen per Ende September souverän Platz 1 in der Schweizer Verkaufsstatistik. Das ist ein starkes Plus von 1238 Fahrzeugen bzw. 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den nächsten Monaten treibt Volkswagen die E-Offensive konsequent weiter voran. Der neue ID.Polo wurde erfolgreich in der Schweiz lanciert. Bereits liegen dem Schweizer Generalimporteur AMAG über 1000 Kaufverträge vor. Auch für die restlichen drei Monate präsentiert sich die Ausgangslage der Marke Volkswagen hervorragend. Seit August steht der neue ID.3 Neo in einer komplett überarbeiteten Ausführung bei den VW Partnern im Showroom und gegen Ende Jahr feiert der kompakte SUV ID.Cross seine Markteinführung. Per September 2026 liegt der Schweizer Automarkt leicht über Vorjahresniveau mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent. Insgesamt wurden bis Ende September schweizweit 173’537 Fahrzeuge immatrikuliert. Volkswagen konnte davon 18’926 Fahrzeuge für sich verbuchen und verteidigte mit einem Marktanteil von 10,9 Prozent souverän Platz 1 in der Schweizer Verkaufsstatistik. Aus dieser starken Performance in den letzten neun Monaten resultiert für Volkswagen ein Zuwachs von 1238 Fahrzeugen bzw. ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Fabian Aebersold holt überraschend EM-Silber

Fabian Aebersold sorgt an der Orientierungslauf-EM in Litauen für den nächsten Schweizer Medaillengewinn. Der 25-jährige Berner läuft über die anspruchsvolle Langdistanz auf Rang 2 und gewinnt damit seine erste individuelle Medaille an einem internationalen Elite-Grossanlass. Nur der norwegische Titelverteidiger Kasper Harlem Fosser ist schneller. Fosser benötigt für die 16,9 Kilometer lange Strecke mit 400 Höhenmetern und 27 Kontrollposten 1:34:03 Stunden. Aebersold verliert 1:09 Minuten und rettet Silber mit einem starken Schlussteil knapp vor dem Schweden Viktor Svensk, der weitere elf Sekunden dahinter Bronze gewinnt. Damit feiern die Geschwister Aebersold am selben Tag einen aussergewöhnlichen Doppel-Erfolg. Rund zwei Stunden zuvor hatte Simona Aebersold bei den Frauen ebenfalls Silber gewonnen. Fabian bestätigt damit eindrücklich die starke Form, mit der er nach seinem Schweizer Meistertitel über die Mitteldistanz nach Litauen gereist war.

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Aebersold holt EM-Silber und gewinnt erneut den Gesamtweltcup

Simona Aebersold gewinnt an der Orientierungslauf-EM in Litauen Silber über die Langdistanz und sichert sich gleichzeitig vorzeitig den Gesamtweltcup. Die 28-jährige Bernerin muss sich im technisch anspruchsvollen Rennen einzig der schwedischen Ausnahmeläuferin Tove Alexandersson geschlagen geben. Auf Gold fehlen Aebersold lediglich 49 Sekunden. Alexandersson entscheidet die Langdistanz in den Wäldern rund um Druskininkai für sich und feiert bei ihrer Rückkehr auf die internationale OL-Bühne gleich den Europameistertitel. Aebersold bleibt als Zweite klar vor dem restlichen Feld, Sanna Fasth aus Schweden verliert auf Rang drei bereits 4:25 Minuten auf die Siegerin. Für Aebersold ist Silber gleichzeitig mit einem weiteren grossen Saisonerfolg verbunden. Weil sie im Weltcup vor dem letzten Einzelrennen am Samstag nicht mehr eingeholt werden kann, gewinnt sie die Gesamtwertung zum dritten Mal in Folge. Bereits vor der EM hatte sie mit 560 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf die Norwegerin Pia Young Vik herausgelaufen.

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Bern und ZSC heute gefordert – Doppelrunde in der Women’s League

In der PostFinance Women’s League stehen am Donnerstagabend zwei Partien auf dem Programm. Der SC Bern tritt um 20.15 Uhr bei der Neuchâtel Hockey Academy an, gleichzeitig empfangen die ZSC Lions die HC Davos Ladies in der Swiss Life Arena. Für Bern geht es darum, den guten Saisonstart zu bestätigen, während Zürich und Davos nach bislang wechselhaften Resultaten wichtige Punkte suchen. Der SC Bern reist mit Rückenwind nach Neuchâtel. Nach der 0:2-Auftaktniederlage bei Fribourg-Gottéron reagierten die Bernerinnen mit einem 6:2 gegen Lausanne und einem 4:1 gegen Davos. Neuchâtel wartet dagegen nach Niederlagen gegen Zug, Fribourg und die ZSC Lions noch auf die ersten Punkte der neuen Meisterschaft. In Zürich treffen zwei Teams aufeinander, die bereits gegeneinander gespielt haben: Davos gewann zum Saisonauftakt zuhause mit 2:0 gegen die ZSC Lions. Seither feierte Zürich einen deutlichen 7:0-Erfolg in Neuchâtel, verlor am vergangenen Sonntag aber 2:3 gegen Fribourg-Gottéron. Davos wiederum unterlag zuletzt in Bern mit 1:4.

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Kloten hat Marco Müller auf dem Radar – Verlängerung beim SC Bern bleibt möglich

Marco Müllers Zukunft beim SC Bern ist offen. Der Vertrag des 32-jährigen Centers läuft nach der Saison 2026/27 aus, und der EHC Kloten wird als möglicher Interessent gehandelt. Gleichzeitig ist eine Vertragsverlängerung in Bern keineswegs ausgeschlossen – eine Entscheidung über Müllers Zukunft ist noch nicht gefallen. Das mögliche Interesse aus Kloten wurde auch von SwissHockeyNews aufgegriffen. Von einer Einigung oder gar einem unterschriebenen Vertrag kann derzeit allerdings keine Rede sein. Müller befindet sich damit in einer klassischen Situation eines Schweizer Spielers mit auslaufendem Vertrag, dessen Zukunft frühzeitig auf dem Transfermarkt diskutiert wird. Bern hatte Müller erst auf die Saison 2025/26 zurückgeholt und damals mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Der Center stammt aus der SCB-Organisation, debütierte bereits 2011/12 für die Berner in der National League und kehrte nach Stationen bei Ambri-Piotta, dem EV Zug und dem HC Lugano zu seinem Stammklub zurück.

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Zakaria und Amenda fallen aus – Yakin nominiert Trio nach

Die Schweizer Nationalmannschaft muss im bevorstehenden Nations-League-Block auch auf Denis Zakaria und Aurèle Amenda verzichten. Beide Spieler fallen angeschlagen beziehungsweise verletzt aus. Nationaltrainer Murat Yakin reagiert und nominiert Isaac Schmidt, Vincent Sierro und Joël Monteiro nach. Zakaria hatte sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel mit der AS Monaco verletzt und steht für die kommenden vier Länderspiele nicht zur Verfügung. Auch Amenda kann nicht zum Nationalteam reisen. Der Verteidiger von Coventry City hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch im League Cup gegen Aston Villa verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte nun den Ausfall beider Spieler. Für Yakin verschärft sich damit die Personalsituation unmittelbar vor dem ersten Zusammenzug nach der WM. Neben Zakaria und Amenda fehlt auch Ruben Vargas verletzt, Granit Xhaka nimmt ebenfalls nicht am aktuellen Camp teil. Bei Amenda hatte sich ein Ausfall bereits nach seiner Verletzung bei Coventry und dem anschliessenden Ausfall gegen Nottingham abgezeichnet.

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Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Amenda fehlt gegen Nottingham – Nati-Einsatz nach Wadenverletzung offen

Aurèle Amenda wird Coventry City am Samstag im Premier-League-Spiel bei Nottingham Forest fehlen. Trainer Frank Lampard hat inzwischen bestätigt, dass sich der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger eine Wadenverletzung zugezogen hat und medizinisch genauer untersucht wird. Damit ist wenige Tage vor dem ersten Nations-League-Spiel der Schweiz auch seine Teilnahme am Nati-Zusammenzug offen. Amenda hatte sich am Mittwoch beim 1:3 im League Cup gegen Aston Villa bereits in der Anfangsphase verletzt. Er musste in der 12. Minute ausgewechselt werden und konnte den Platz nur mit Unterstützung verlassen. Zunächst war noch unklar, ob Knöchel oder Wade betroffen waren, inzwischen bestätigte Lampard eine Verletzung an der Wade. Ein Scan soll nun Aufschluss über die Schwere und die zu erwartende Ausfallzeit geben. Für die Schweiz kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Amenda gehört zum 25-Mann-Aufgebot von Murat Yakin für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Bereits unmittelbar nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden gegen Aston Villa war sein Einsatz beim kommenden Nati-Zusammenzug fraglich. Die bestätigte Wadendiagnose verschärft diese Unsicherheit nun zusätzlich.

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Rubin verlässt Bern nach vier Spielen – zurück in der Bundesliga

Das Gastspiel von Lenny Rubin beim BSV Bern ist nach wenigen Wochen bereits wieder beendet. Der 30-jährige Schweizer Nationalspieler wechselt per sofort zum TBV Lemgo Lippe und kehrt damit in die deutsche Bundesliga zurück. In Lemgo unterschreibt der Rückraumspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Der TBV reagiert mit Rubins Verpflichtung auf die schwere Verletzung von Captain Tim Suton, der mit einem Kreuzbandriss länger ausfällt. Rubin soll möglichst schnell in die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann integriert werden. Falls die Spielberechtigung rechtzeitig erteilt wird, könnte der Schweizer bereits am Sonntag gegen den HC Erlangen erstmals für seinen neuen Klub auflaufen. Für Rubin endet damit ein ausgesprochen kurzes Kapitel in der Schweiz. Erst im August hatte sich der 2,05 Meter grosse Rückraumspieler nach acht Jahren in Deutschland dem BSV Bern angeschlossen. Nach Angaben von SRF absolvierte er für die Berner vier Partien und erzielte dabei elf Treffer. Nun erhält er deutlich früher als erwartet die Möglichkeit zur Rückkehr in die Bundesliga.

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Lobalu führt Schweizer Quintett an der Strassenlauf-WM

Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz. Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten. Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.

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Freuler bereitet Olympiakos-Siegtreffer in der Europa League vor

Remo Freuler hat Olympiakos Piräus zum erfolgreichen Start in die Europa League verholfen. Der Schweizer Mittelfeldspieler bereitete beim 2:1-Heimsieg gegen Jagiellonia Bialystok in der 84. Minute mit einer präzisen Flanke den entscheidenden Treffer von Roman Yaremchuk vor. Freuler stand in der Startelf und spielte durch. Dabei musste der griechische Rekordmeister zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Kajetan Szmyt brachte Jagiellonia in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause gelang Olympiakos die Antwort: Armando González traf in der 43. Minute zum 1:1. Lange blieb die Partie danach offen, ehe Freuler sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit auf der rechten Seite zur Flanke kam. Yaremchuk setzte sich im Strafraum durch und köpfte den Ball zum 2:1 ins Tor. Für den 34-jährigen Schweizer ist der entscheidende Assist ein weiteres positives Signal nach seinem Wechsel nach Griechenland. Freuler hatte Bologna im Sommer nach drei Jahren verlassen und unterschrieb Mitte August bei Olympiakos. Sein Abschied aus Italien war Teil eines grösseren Umbruchs bei den Schweizer Legionären, den wir in unserer Serie-A-Saisonvorschau mit Schweizer Perspektive eingeordnet haben. In Piräus übernimmt der erfahrene Nationalspieler nun bereits wichtige Verantwortung im zentralen Mittelfeld.

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Amenda verletzt sich vor dem Nati-Zusammenzug

Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor. Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen. Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

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Jashari startet – Milan verliert 0:2 gegen Benfica

Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt. Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.

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Dominik Schmid drängt zurück in die Schweizer Nati

Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin. Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit. Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.

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FIS plant Ski-WM fast jedes Jahr – Widerstand wächst

Der Ski-Weltverband FIS will seinen WM-Kalender grundlegend umbauen und ab 2032 in jedem Nicht-Olympiajahr Weltmeisterschaften austragen. Sogar eine zusätzliche Ausgabe bereits 2028 wird geprüft. Gegen die Pläne formiert sich allerdings Widerstand – auch der frühere Schweizer Abfahrts-Olympiasieger Beat Feuz äussert deutliche Kritik. Bislang finden die Weltmeisterschaften in den grossen FIS-Sportarten Alpin, Nordisch, Snowboard und Freestyle grundsätzlich alle zwei Jahre in den ungeraden Jahren statt. Anfang September stimmte der FIS-Council bei seiner Sitzung in Thun dem Konzept zu, künftig zusätzlich auch in geraden Jahren ohne Olympische Winterspiele Titelkämpfe auszutragen. Damit könnten beispielsweise 2032 und 2036 weitere Weltmeisterschaften hinzukommen. Ob bereits 2028 erstmals eine zusätzliche WM durchgeführt wird, soll nach einer detaillierten Prüfung entschieden werden. Für den Schweizer Skisport besitzt die Diskussion besondere Bedeutung. Die nächste alpine WM findet 2027 in Crans-Montana statt und wird damit zum grossen Heim-Höhepunkt für die Schweizer Mannschaft. Für Athleten wie Marco Odermatt, der nach seiner Muskelverletzung in Chile wieder auf Ski steht, könnten künftig deutlich mehr Grossanlässe innerhalb einer Karriere hinzukommen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob ein WM-Titel bei häufigeren Austragungen seinen besonderen Stellenwert behält.

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Werro und Ehammer für Europas Athletenwahl nominiert

Audrey Werro und Simon Ehammer gehören zu den Nominierten für Europas Leichtathletin beziehungsweise Leichtathlet des Jahres 2026. European Athletics hat in beiden Kategorien jeweils zehn Namen ausgewählt. Die beiden Schweizer können damit eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison mit einer weiteren prestigeträchtigen Auszeichnung krönen. Werro sammelte 2026 einen Erfolg nach dem anderen: Die 22-jährige Freiburgerin wurde Europameisterin über 800 Meter, gewann Silber an der Hallen-WM, triumphierte beim Diamond-League-Final und holte auch den Titel an der erstmals ausgetragenen World Athletics Ultimate Championship. Ihre Schweizer Rekordzeit von 1:53,70 Minuten macht sie zudem zur drittschnellsten 800-Meter-Läuferin der Geschichte. Auch Ehammers Bilanz ist beeindruckend. Der 26-jährige Appenzeller wurde Hallen-Weltmeister im Siebenkampf und stellte dabei mit 6670 Punkten einen Weltrekord auf. In Götzis gewann er den Zehnkampf mit Schweizer Rekord und Jahresweltbestleistung von 8778 Punkten, an der EM holte er zudem Silber im Weitsprung. Zuletzt stand er bei der World Athletics Ultimate Championship trotz nur eines gültigen Sprungs als Dritter auf dem Podest.

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Seifert führt Schweizer WM-Team in Rotterdam an

Der Schweizerische Turnverband hat die Teams für die Kunstturn-Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober 2026 in Rotterdam nominiert. Bei den Männern führt WM-Medaillengewinner Noe Seifert das fünfköpfige Aufgebot an. Die Frauen reisen erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem kompletten Team an eine Weltmeisterschaft. Neben Seifert wurden Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel selektioniert. Luca Giubellini reist als Ersatzturner mit nach Rotterdam. Die Schweizer Männer gehen mit viel Selbstvertrauen in den Saisonhöhepunkt: Erst im August gewann das Team an den Europameisterschaften in Zagreb Bronze und stand damit nach Silber 2025 zum zweiten Mal in Folge auf dem EM-Podest. Auch bei den Frauen setzt der STV ein starkes Zeichen. Lena Bickel und Anny Wu führen die Mannschaft an, ergänzt wird das Quintett durch Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin. Caterina Cereghetti reist als erste Ersatzturnerin mit. Die Schweizer Delegation will in Rotterdam nicht nur an die jüngsten Erfolge anknüpfen – gleichzeitig beginnt dort bereits die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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Schweizer Volleyballer feiern historischen ersten EM-Sieg

Die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft beendet die Europameisterschaft in Rumänien mit einem historischen Erfolg. Das Team von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera schlägt Lettland in Cluj-Napoca mit 3:1 und feiert damit erstmals überhaupt einen Sieg in einem Gruppenspiel bei einer Männer-EM. Die Sätze gehen mit 25:22, 25:19, 16:25 und 25:22 an die Schweiz. Nach vier Niederlagen gegen Frankreich, Rumänien, die Türkei und Deutschland gelingt der Schweiz im letzten Gruppenspiel die ersehnte Belohnung. Die Mannschaft entscheidet die ersten beiden Sätze für sich, muss nach einem deutlichen 16:25 im dritten Durchgang aber nochmals um den Sieg kämpfen. Im vierten Satz bleibt das Team in der entscheidenden Phase ruhig und macht den historischen Erfolg mit 25:22 perfekt. Am Weiterkommen ändert der Sieg nichts mehr. Bereits nach dem 1:3 gegen Deutschland war klar gewesen, dass die Schweiz die ersten vier Plätze der Sechsergruppe und damit den Achtelfinal nicht mehr erreichen kann. Dennoch erreicht das Team genau jenes Erfolgserlebnis, das es sich vor der Partie vorgenommen hatte. In unserem Ausblick auf das abschliessende Gruppenspiel gegen Lettland war der erste Turniersieg als klares Ziel formuliert worden.

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