Natur

Waldbrand in der Schweiz: Gefahrenstufen, Feuerverbote und richtiges Verhalten

Ein weggeworfener Zigarettenstummel, ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer, ein Blitzeinschlag in ausgetrocknetem Gras: Waldbrände entstehen schnell und breiten sich unter bestimmten Bedingungen rasend aus. Anfang Juli 2026 gelten in mehreren Schweizer Kantonen – darunter Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Uri und St. Gallen – Feuerverbote der Stufe 4. Was das bedeutet, wie man sich verhält und warum der Wald in der Schweiz aktuell besonders gefährdet ist, erklärt dieser Ratgeber. Das Waldbrandinformationssystem des Bundes, das seit 2022 in Zusammenarbeit von Bund und Kantonen betrieben wird, bewertet die Waldbrandgefahr täglich anhand von fünf Stufen. Die Gefahrensituationen sind in fünf Stufen unterteilt und werden mit situationsbedingten Massnahmen begleitet. Aktuell befinden sich weite Teile der Schweiz auf Stufe 4 – und die Situation spitzt sich zu.

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Ferienlager in der Schweiz: Was Kinder lernen und worauf Eltern achten sollten

Eine Woche ohne Eltern, ohne Schulstress, ohne den gewohnten Alltag – und dafür mit Klettern, Kochen, Lagerfeuer und lauter neuen Gesichtern. Was Kinder und Jugendliche im Ferienlager erleben, klingt nach Abenteuer. Es ist auch Wissenschaft: Eine Studie der Universität Genf hat gezeigt, dass bereits zwei Wochen Ferienlager den Altruismus bei Kindern messbar steigern – ein Effekt, der bei Gleichaltrigen ohne Lagererfahrung im selben Zeitraum sogar zurückging. Ferienlager haben in der Schweiz eine lange Tradition. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) etwa führt Kinder- und Jugendferienlager seit 1933 durch – ursprünglich als Erholungsferien für Kinder von Arbeitslosen, die damit Nahrung, Kleider und Abwechslung erhalten sollten. Heute hat sich das Angebot grundlegend verändert: Es reicht von abenteuerlichen Naturlagern über Sportcamps und Sprachaufenthalte bis hin zu spezialisierten Angeboten für Kinder mit besonderen Bedürfnissen.

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Gesunder Beerengenuss aus der Schweiz: Obstverband erwartet grössere Ernte 2026

Jetzt gibt es wieder Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren aus Schweizer Produktion. Der Schweizer Obstverband erwartet dieses Jahr eine leicht höhere Strauchbeerenernte als 2025. Der Schweizer Obstverband rechnet mit einer erfreulichen Schweizer Strauchbeerenernte: 2'411 Tonnen Himbeeren, 923 Tonnen Heidelbeeren, 506 Tonnen Brombeeren und 303 Tonnen Johannisbeeren werden dieses Jahr erwartet. Bis auf die Brombeeren liegt die Ernteschätzung überall höher als im Vorjahr.

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Garten im Juli und August: So gelingen Ernte, Aussaat und Blütenpracht im Sommer

Im Juli und August heisst es ernten, was man im Frühling gesät und gepflanzt hat. Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken oder Bohnen haben jetzt ihren Höhepunkt erreicht. Daneben bleibt Zeit, den sommerlichen Garten in vollen Zügen zu geniessen und im Grünen auszuspannen.

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Wingsuit-Fliegen in der Schweiz: Zwischen Felswänden, Freiheit und Risiko

Ein Anzug aus Stoff, der die Arme und Beine verbindet. Felswände, die in wenigen Metern Abstand vorbeirasen. Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern. Wingsuit-Fliegen ist wohl eine der extremsten Sportarten der Welt – und die Schweiz gehört zu den begehrtesten Destinationen überhaupt. Das Lauterbrunnental im Berner Oberland hat sich zur weltweiten Pilgerstätte für Wingsuit-Piloten entwickelt. Was aus der Ferne wie ein riskantes Spektakel wirkt, ist für seine Ausübenden eine Präzisionssportart, die jahrelange Vorbereitung, hunderte von Sprüngen und ein tiefes Verständnis für Physik, Wetter und Gelände erfordert. Wer im Wingsuit durch ein Schweizer Alpental fliegt, hat dafür oft Jahre trainiert.

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Wohnmobil mieten oder kaufen: Wann sich was lohnt – mit allen Kosten im Vergleich

Einmal mit dem Wohnmobil losfahren, irgendwo am Bergsee aufwachen, spontan die Route ändern – ein Traum für viele Menschen. Doch schon beim ersten Googeln stellt sich eine Frage, die keine einfache Antwort hat: Lohnt es sich, ein Wohnmobil zu kaufen? Oder ist mieten die klügere Wahl? Die Antwort hängt davon ab, wie oft man wirklich damit fährt, wie viel Aufwand man sich leisten will – und wie ehrlich man mit sich selbst ist. Wer einmal pro Sommer zwei Wochen unterwegs ist, rechnet völlig anders als jemand, der das Wohnmobil zum zweiten Zuhause machen möchte.

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Zecken bei Mensch, Hund und Katze: Schutz, Entfernung und die wichtigsten Krankheiten

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Runde im hohen Gras, ein Nachmittag im Garten – und abends beim Absuchen taucht sie auf: eine Zecke, gut versteckt hinter dem Ohr des Hundes, im Bauchnabel des Kindes oder im Nacken. Zecken sind in der Schweiz längst überall präsent, und wer weiss, wie man sich schützt und was im Ernstfall zu tun ist, kann entspannter draussen sein. Zecken sind keine Katastrophe – aber sie sind auch kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie können Krankheiten übertragen, die ohne rechtzeitige Behandlung ernsthaft werden. Das gilt für Menschen genauso wie für Hund und Katze. Ein Überblick für die ganze Familie.

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Vogeltränke aufstellen: Standort, Pflege und was Vögel wirklich brauchen

Ein heisser Junitag, mittags, der Garten liegt still. Kein Zwitschern, kein Flattern – weil die Vögel erschöpft in irgendwelchen Schatten sitzen und Wasser suchen, das es gerade kaum gibt. Mit einer einzigen flachen Schale voll frischem Wasser kann man das ändern – und bekommt dafür das schönste Schauspiel zurück, das ein Garten zu bieten hat. Im Sommer trocknen Pfützen, Gräben und kleine Bachläufe rasch aus. Was in der freien Natur noch halbwegs funktioniert, fehlt in versiegelten Siedlungsgebieten fast völlig. Vögel müssen aber zwei Mal täglich trinken – Körnerfresser wie Spatzen und Finken sogar öfter, weil sie über die Nahrung kaum Feuchtigkeit aufnehmen. Eine Vogeltränke im Garten ist deshalb gerade im Sommer keine nette Geste, sondern echte Hilfe.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Ferienwohnungen in den Alpen werden teurer – Schweiz bleibt Spitzenreiter

Die fünf teuersten Ferienimmobilienmärkte im Alpenraum befinden sich in der Schweiz. An der Spitze steht Gstaad, wo Ferienwohnungen im gehobenen Segment im Durchschnitt rund 25 000 Franken pro Quadratmeter kosten. Die Destination Engadin/St. Moritz folgt auf dem zweiten Platz mit Quadratmeterpreisen von etwa 24 000 Franken. Verbier, Andermatt und Zermatt komplettieren die Top Fünf, wobei die durchschnittlichen Preise jeweils bei 21 000 Franken pro Quadratmeter beginnen.

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Ziesel: Europas vergessene Erdhörnchen – jetzt Nachwuchs im Tierpark Bern erleben

Im Tierpark Bern ist der Frühling 2026 mit einer wahren Tierbabywelle angebrochen: Wolfswelpen, Elch-Zwillinge, Luchsjunge und viele weitere Neuankömmlinge beleben das Dählhölzli. Unter den Neuzugängen sind auch die Ziesel – kleine Erdhörnchen, die kaum jemand kennt, dabei aber zu den faszinierendsten und gleichzeitig am stärksten gefährdeten Tieren Europas gehören. Ein Besuch lohnt sich: Denn wer das Ziesel einmal beobachtet hat, vergisst es nicht so schnell.

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Erste Wildbienen-Zählung Europas soll Leben in Gärten und Städten sichtbar machen

Wer gerade aufmerksam durch den Garten geht, merkt schnell: Die Natur ist zurück. Es summt, brummt und baut überall. Mauerbienen schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben ihre Brutröhren. Doch wie viele Wildbienen tatsächlich mitten unter uns leben, weiss bisher kaum jemand. Genau das wollen Wildbiene + Partner und tausende Naturfreundinnen und Naturfreunde am Weltbienentag ändern: Am 20. Mai findet die erste App-gestützte Wildbienen-Zählung Europas statt. Bereits heute zeigt die MyBeeHome App, welches Potenzial in der gemeinsamen Beobachtung steckt: Über 4’500 Nutzerinnen und Nutzer haben bisher mehr als zwanzigtausend Beobachtungen dokumentiert und fast eine Million Quadratmeter Lebensraum sichtbar gemacht. Auf der Karte der App sind schon über 6’000 Wildbienen-Oasen eingetragen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kampagne „Mission 10’000 BeeHomes“. So entsteht nach und nach ein wachsendes Netzwerk bienenfreundlicher Orte in der Schweiz und Deutschland.

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Schweizer Weinregionen: Vom Walliser Fendant über das Lavaux bis zum Tessiner Merlot

Die Schweiz ist kein Weinland, das mit lautem Selbstbewusstsein auftritt – und das ist ihr gut so bekommen. Auf rund 15'000 Hektaren Rebfläche, verteilt auf sechs Weinbauregionen, entstehen Weine von bemerkenswerter Vielfalt und Qualität, von denen über 98 Prozent im Inland getrunken werden. Wer Schweizer Weine entdecken will, muss sie meist vor Ort trinken – ein herrlicher Grund für eine Weinreise durch das eigene Land. Die sechs Weinbauregionen der Schweiz – Wallis, Waadt, Genf, Drei-Seen-Region, Deutschschweiz und Tessin – sind so verschieden wie die Landschaften, in denen sie liegen. Jede hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Rebsorten, ihr eigenes Terroir. Und jede lohnt eine Reise.

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Hotellogiernächte sinken im März – Schweiz Tourismus rechnet mit stabiler Sommersaison

Die Hotellogiernächtezahlen für März 2026 zeigen einen Rückgang im Schweizer Tourismus. Wie stark hat der Iran-Konflikt auf diese Entwicklung eingewirkt? Was sind die Erwartungen für die Sommersaison, was für das Gesamtjahr? Die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus (ST) ordnet ein.

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80 Jahre Schoggitaler: Eine Erfolgsgeschichte für Natur- und Heimatschutz

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz. „Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern“, erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert.

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Luxusreisen zwischen Sternenhimmel und Frühlingssonne: Wellness und Kulinarik auf See

Auch in diesem Monat entführt Sie unser Hotelgeflüster in eine Welt voller aussergewöhnlicher Inszenierungen – inspiriert von Himmel, Licht und der Kraft der Natur. Zwischen magischen Momenten wie einer Sonnenfinsternis, einem funkelnden Sternenhimmel und der ersten grossen Sehnsucht nach Sonne entfalten sich Erlebnisse, die weit über das Gewöhnliche hinausgehen. Ob auf perfekt gepflegten Greens, bei aussergewöhnlicher Kulinarik oder in spektakulären Rückzugsorten mit Weitblick: Wir zeigen Ihnen, wo sich Natur, Genuss und Luxus zu unvergesslichen Augenblicken verbinden – und warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, dem Alltag stilvoll zu entfliehen.

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Hotel Aeschi Interlaken wird Teil der Handwritten Collection und eröffnet im Sommer

Accor verkündet die erfolgreiche Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus reiht sich künftig in die Handwritten Collection ein, eine kuratierte Sammlung individueller Hotels. Eingebettet in die Schweizer Alpen zwischen dem Thunersee und den Gipfeln des Berner Oberlands, ergänzt das Haus das wachsende Portfolio der Marke mit inzwischen über 40 Hotels in 20 Ländern. Die Eröffnung ist für Sommer 2026 vorgesehen. Derzeit wird das Hotel im Rahmen einer umfassenden Renovierung durch den Eigentümer vollständig neugestaltet. Nach der Wiedereröffnung präsentiert sich das Haus mit einem starken Charakter, der die alpine Umgebung aufgreift und zugleich die für die Handwritten Collection typische Authentizität, Wärme und Individualität widerspiegelt.

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