Forschung

Migräne verstehen und behandeln: Symptome, Auslöser, Therapie und wirksame Vorbeugung

Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden Attacken. Der Kopfschmerz kann pulsieren, Bewegung erschweren und von Übelkeit sowie einer ausgeprägten Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen begleitet sein. Manche Menschen erleben zusätzlich eine Aura mit Seh-, Gefühls- oder Sprachstörungen. Die Beschwerden reichen damit weit über einen gewöhnlichen Kopfschmerz hinaus. Eine sorgfältige Diagnose und ein persönlicher Behandlungsplan können die Belastung deutlich verringern. Entscheidend ist die Verbindung aus passender Akuttherapie, Vorbeugung, Beobachtung individueller Muster und einem klaren Vorgehen für Notfälle. Pauschale Verbotslisten oder das wahllose Wechseln von Medikamenten helfen dagegen selten und können neue Probleme verursachen.

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Neues Verfahren bestimmt das biologische Alter deutlich präziser als bisherige Methoden

Das neue Tool TAGS (Transcriptomic Aging Gene Scores) ist in der Lage, das biologische Alter einer Person genauer zu bestimmen als bisher. Der kombinierte Ansatz basiert auf der Analyse epigenetischer Uhren und wurde von einem US-Forscherteam unter Leitung der USC Leonard Davis School of Gerontology entwickelt. In mehreren Fällen sagte TAGS Gesundheitsergebnisse wie Gebrechlichkeit, Gehgeschwindigkeit, Herzleiden, Diabetes, Erkrankungen der Lunge und den Tod besser voraus als die epigenetischen Uhren alleine. Was messen epigenetische Uhren tatsächlich? Diese Labortests sind als Tool zur Untersuchung des biologischen Alters zunehmend beliebt. Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen waren bisher jedoch weitgehend unbekannt. Forscher der USC Leonard Davis School of Gerontology und ihre Fachkollegen haben die Schwankungsbreite dabei untersucht, was die fünf am häufigsten eingesetzten epigenetischen Uhren wirklich feststellen. Zusätzlich entwickelten die Forscher auf der Genexpression basierende Uhren als Ergänzung der bestehenden Modelle, die bei der Prognose von altersbedingten Erkrankungen und der Sterblichkeit noch besser abschnitten.

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Der richtige Zeitpunkt fürs Kind: Fruchtbarkeit, Gesundheit und persönliche Lebensziele

Erst die Ausbildung abschliessen, beruflich Fuss fassen, eine passende Wohnung finden und die Beziehung festigen: Vor der Familiengründung möchten viele junge Menschen möglichst viele Voraussetzungen erfüllen. Der Wunsch nach Kindern ist deshalb keineswegs verschwunden. Er wird häufig auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben. Doch gibt es überhaupt den perfekten Zeitpunkt für ein Kind? Eine allgemeingültige Altersgrenze lässt sich nicht festlegen. Persönliche Wünsche, Partnerschaft, Lebenssituation und Gesundheit spielen zusammen. Wer auf vollständige Sicherheit wartet, kann allerdings lange warten. Elternschaft bleibt eine Veränderung, die sich nie vollständig planen lässt.

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ADHS bei Erwachsenen: Symptome, Diagnose, Forschung – Auswirkungen auf Alltag und Beruf

Termine vergessen, Aufgaben aufschieben, ständig zwischen Gedanken springen oder sich bei Routinearbeiten kaum konzentrieren können: Seit ADHS in sozialen Medien und Podcasts häufiger thematisiert wird, erkennen sich viele Erwachsene in solchen Beschreibungen wieder. Das kann ein sinnvoller Anlass sein, die eigenen Schwierigkeiten genauer anzuschauen. Es bedeutet jedoch noch lange nicht, dass tatsächlich eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung vorliegt. Konzentrationsprobleme gehören zu zahlreichen psychischen und körperlichen Belastungen und können ebenso durch Schlafmangel, Depressionen, Angst, chronischen Stress, Substanzen oder andere Erkrankungen entstehen.

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Demenz: Frühe Warnzeichen, Diagnose und Hilfe für Betroffene und Angehörige

Ein Name fällt nicht sofort ein. Der Schlüssel liegt plötzlich im falschen Zimmer. Solche Momente kennt fast jeder. Eine Demenz zeigt sich jedoch selten durch einen einzelnen Aussetzer. Auffällig wird ein Muster: Schwierigkeiten treten wiederholt auf, nehmen zu und beeinträchtigen allmählich den Alltag. Frühe Veränderungen verdienen eine ärztliche Abklärung. Hinter ihnen muss keine Demenz stecken. Auch Depressionen, Medikamente, Schlafstörungen, Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Probleme mit dem Hören und Sehen können die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige dieser Ursachen lassen sich gut behandeln.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Vom Wolf zum Hund: Wie alte DNA aus der Schweiz die Geschichte neu schreibt

Ein unscheinbarer Knochen aus einer Höhle kann eine Geschichte verändern, die vor Jahrtausenden begann. Neue DNA-Analysen zeigen: Hunde lebten bereits vor mindestens 15’800 Jahren eng mit Menschen zusammen. Auch ein Fund aus dem Kesslerloch bei Thayngen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse zweier umfangreicher Studien rücken den Ursprung des Haushundes weiter in die letzte Eiszeit zurück. Sie beweisen jedoch nicht, wann und wo der erste Wolf zum Hund wurde. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Sicher ist nun: Lange vor Landwirtschaft, Viehzucht und festen Siedlungen waren Hunde bereits über grosse Teile Europas und Anatoliens verbreitet.

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Gesund aufwachsen: Warum Jugendliche dritte Räume für ihre Entwicklung brauchen

Jugendliche brauchen Orte, an denen sie weder Kind im Elternhaus noch Schüler in einer Institution sind. Solche „dritten Räume“ können Jugendtreffs, Parks, Skateanlagen, Bibliotheken oder selbst gewählte Plätze im Quartier sein. Dort treffen junge Menschen Freunde, erproben neue Rollen und gestalten einen Teil ihres Lebens eigenständig. Für ihre Entwicklung sind diese Freiräume weit mehr als blosse Treffpunkte.

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Gereizte Patienten beeinflussen Emotionen und ärztliche Entscheidungen

Gereizte und frustrierte Patienten können sich negativ auf die Gefühle und das Verhalten von Ärzten auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Massachusetts Amherst. Die Forscher sehen darin einen möglichen Einflussfaktor auf die Qualität der medizinischen Versorgung. Mit einer neu entwickelten Versuchsmethode untersuchten die Wissenschaftler, wie sich das Verhalten von Patienten auf medizinisches Personal auswirkt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „BMJ Quality & Safety“ veröffentlicht.

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Rekuperation erhöht die Reichweite von E-Bikes im hügeligen Gelände um bis zu 30 %

Moderne Elektroautos wandeln beim Bremsen Bewegungsenergie in elektrische Energie um und speisen diese wieder in den Akku ein. Ob sich dieses Prinzip der Rekuperation auch bei E-Bikes und Pedelecs lohnt, hat René Rasche in seiner Masterarbeit an der Hochschule Bielefeld (HSBI) untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Im hügeligen Gelände kann sich die Reichweite von E-Bikes dadurch um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Für seine Masterarbeit entwickelte der Maschinenbau-Absolvent ein eigenes Elektrofahrrad mit Rekuperationsfunktion, führte umfangreiche Messfahrten unter definierten Bedingungen durch und testete das System unter anderem auf der Rennstrecke Bilster Berg bei Bad Driburg.

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Inselspital setzt mit zertifizierten Zelltherapien auf höchste Sicherheit für Patienten

Immer mehr Menschen mit Krebs profitieren von Zelltherapien. Allein am Inselspital werden jedes Jahr mehr als 150 dieser Behandlungen durchgeführt. Das Programm für zelluläre Therapien (PZT) des Inselspitals wurde nun erneut nach den internationalen JACIE-Standards rezertifiziert. Damit bestätigt eine unabhängige internationale Prüfung, dass diese hochkomplexen Therapien auch weiterhin den höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Zelltherapien zählen zu den bedeutendsten Entwicklungen der modernen Krebsmedizin. Neben der seit Langem etablierten Stammzelltransplantation haben sich in den vergangenen Jahren neue Verfahren wie die sogenannte CAR-T-Zell-Therapie etabliert. Dabei werden körpereigene Immunzellen so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen können. Für Menschen, bei denen herkömmliche Therapien nicht mehr ausreichend wirken, eröffnen diese Verfahren neue Behandlungsmöglichkeiten.

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Innovative Bluttests sollen Dopingkontrollen einfacher und genauer machen

Eine neue Studie des Schweizerischen Labors für Dopinganalysen (LAD), die von Swiss Sport Integrity (SSI) unterstützt wurde, zeigt, dass innovative Bluttestmethoden Dopingkontrollen einfacher, flexibler und gleichzeitig effektiver machen können. Im Mittelpunkt der Forschung stehen RNA-basierte Biomarker – molekulare Signale im Blut, die Veränderungen bei der Bildung roter Blutkörperchen im Körper nachweisen können. Diese Marker mit den Bezeichnungen „ALAS2“ und „CA1“ gelten als besonders empfindlich und können selbst geringfügige Formen des Blutdopings erkennen, beispielsweise den Einsatz von rekombinantem Erythropoetin (rEPO) in Mikrodosen.

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Inselspital Bern: Georgios Mantokoudis wird neuer Klinikdirektor und HNO-Chefarzt

Die Geschäftsleitung der Insel Gruppe hat Prof. Dr. med. Georgios Mantokoudis per 1. August 2026 zum neuen Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie ernannt. Gleichzeitig übernimmt er eine ordentliche Professur für Oto-Rhino-Laryngologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern. Georgios Mantokoudis folgt auf Prof. Dr. med. Marco Caversaccio, der per 31. Juli 2026 ausserordentlich emeritiert wird, nachdem er seine Anstellung um ein Semester verlängert hatte.

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Prof. Dr. med. Andreas Christe wird neuer Chefarzt der Radiologie im Spital Emmental

Der Verwaltungsrat des Spitals Emmental hat Prof. Dr. med. Andreas Christe zum neuen Chefarzt und Leiter des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie gewählt. Er folgt auf Dr. med. Urspeter Knecht. „Mit Prof. Dr. med. Andreas Christe gewinnen wir eine Persönlichkeit, die klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und Führungserfahrung vereint. Seine profunde überregionale Verankerung, sein vertieftes Verständnis für universitäre sowie nicht-universitäre Spitalsysteme, seine Expertise in der modernen Bildgebung und sein Engagement für die Weiterentwicklung der Radiologie machen ihn zur idealen Besetzung für diese wichtige Führungsfunktion“, sagt Regula Feldmann, CEO des Spitals Emmental.

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BABOR lanciert neuen Milky Ceramide Toner für intensive Pflege und natürlichen Glow

Mit dem neuen MILKY CERAMIDE TONER erweitert BABOR sein Cleansing-Portfolio um eine moderne Toner-Generation, die Reinigung und intensive Pflege in einem Schritt verbindet. Die zart milchige Textur legt sich wie ein pflegender Schleier auf die Haut, spendet unmittelbar Feuchtigkeit und hinterlässt ein geschmeidiges, sichtbar ausgeglichenes Hautgefühl – ohne zu beschweren. Entwickelt für die anspruchsvolle, feuchtigkeitsarme und sensible Haut, unterstützt die Formulierung bereits direkt nach der Reinigung die natürliche Hautbarriere und bereitet die Haut optimal auf die nachfolgende Pflege vor.

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Insel Gruppe wählt Agostino Mattei neu in den Verwaltungsrat des Universitätsspitals

Die Generalversammlung hat am 12. Juni 2026 Agostino Mattei neu in den Verwaltungsrat der Insel Gruppe gewählt. Er ergänzt das strategische Führungsgremium mit umfassender klinischer Expertise, langjähriger Führungserfahrung sowie einem ausgeprägten Verständnis für Innovation, Digitalisierung und die Weiterentwicklung universitärer Medizin.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Radiologie für Schwerelosigkeit: Neue Partnerschaft zwischen Bern und Berlin

Das Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie des Inselspitals, Universitätsspital Bern und die Universität Bern gehen mit dem Zentrum für Weltraummedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine neue Kooperation ein. Gemeinsam wollen die Partner medizinische Bildgebung für extreme Bedingungen weiterentwickeln – von der Schwerelosigkeit im All bis hin zu abgelegenen Regionen auf der Erde. Gleichzeitig soll die Kooperation den Forschungs- und Medtech-Standort Bern stärken.

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