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Zakaria und Amenda fallen aus – Yakin nominiert Trio nach

Die Schweizer Nationalmannschaft muss im bevorstehenden Nations-League-Block auch auf Denis Zakaria und Aurèle Amenda verzichten. Beide Spieler fallen angeschlagen beziehungsweise verletzt aus. Nationaltrainer Murat Yakin reagiert und nominiert Isaac Schmidt, Vincent Sierro und Joël Monteiro nach. Zakaria hatte sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel mit der AS Monaco verletzt und steht für die kommenden vier Länderspiele nicht zur Verfügung. Auch Amenda kann nicht zum Nationalteam reisen. Der Verteidiger von Coventry City hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch im League Cup gegen Aston Villa verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte nun den Ausfall beider Spieler. Für Yakin verschärft sich damit die Personalsituation unmittelbar vor dem ersten Zusammenzug nach der WM. Neben Zakaria und Amenda fehlt auch Ruben Vargas verletzt, Granit Xhaka nimmt ebenfalls nicht am aktuellen Camp teil. Bei Amenda hatte sich ein Ausfall bereits nach seiner Verletzung bei Coventry und dem anschliessenden Ausfall gegen Nottingham abgezeichnet.

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YB dreht 0:2 gegen Servette – Essende entscheidet mit Doppelpack

Die Young Boys haben im Wankdorf eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Trotz eines 0:2-Rückstands besiegten die Berner Servette mit 3:2 und bleiben damit auch nach neun Spielen in der Super League ungeschlagen. Samuel Essende avancierte mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit zum Matchwinner. Servette erwischte den deutlich effizienteren Start. Marco Burch köpfte die Genfer in der 13. Minute in Führung, Kingstone Mutandwa erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0. YB reagierte jedoch noch vor der Pause: Alan Virginius verkürzte in der 39. Minute und brachte die Berner zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel erhöhte YB den Druck. Essende traf in der 69. Minute zum 2:2 und entschied die Partie sieben Minuten vor dem Ende mit seinem Kopfball zum 3:2. Damit baute die Mannschaft von Gerry Seoane ihre Ungeschlagen-Serie weiter aus. Bereits vor dem Anpfiff hatten wir die Ausgangslage im Duell zwischen YB und dem formstarken Servette beleuchtet.

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YB will Ungeschlagen-Serie gegen formstarkes Servette ausbauen

Die Young Boys empfangen am Samstag um 18.00 Uhr den Servette FC zum Duell im Wankdorf. Die Berner sind nach acht Runden der Super League noch ungeschlagen und stehen bei vier Siegen und vier Unentschieden. Servette reist allerdings mit neuem Selbstvertrauen und zwei Auswärtssiegen in Serie nach Bern. YB holte zuletzt beim bis dahin nahezu makellosen FC Lugano ein 2:2. Samuel Essende und Christian Fassnacht drehten einen frühen Rückstand zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung, ehe Albian Ajeti zehn Minuten vor Schluss für Lugano ausglich. Mit 16 Punkten gehört die Mannschaft von Gerry Seoane weiterhin zur Spitzengruppe der Super League. Servette hat seinerseits eine schwierige Startphase vorerst gestoppt. Nach dem 1:0-Derbysieg bei Lausanne folgte am Mittwoch ein 4:2 in Thun. Damit haben die Genfer innerhalb weniger Tage sechs Punkte eingefahren und reisen nun zum dritten Auswärtsspiel innerhalb von sieben Tagen. YB musste sich zuletzt im Spitzenspiel beim FC Lugano mit einem 2:2 begnügen.

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Amenda fehlt gegen Nottingham – Nati-Einsatz nach Wadenverletzung offen

Aurèle Amenda wird Coventry City am Samstag im Premier-League-Spiel bei Nottingham Forest fehlen. Trainer Frank Lampard hat inzwischen bestätigt, dass sich der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger eine Wadenverletzung zugezogen hat und medizinisch genauer untersucht wird. Damit ist wenige Tage vor dem ersten Nations-League-Spiel der Schweiz auch seine Teilnahme am Nati-Zusammenzug offen. Amenda hatte sich am Mittwoch beim 1:3 im League Cup gegen Aston Villa bereits in der Anfangsphase verletzt. Er musste in der 12. Minute ausgewechselt werden und konnte den Platz nur mit Unterstützung verlassen. Zunächst war noch unklar, ob Knöchel oder Wade betroffen waren, inzwischen bestätigte Lampard eine Verletzung an der Wade. Ein Scan soll nun Aufschluss über die Schwere und die zu erwartende Ausfallzeit geben. Für die Schweiz kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Amenda gehört zum 25-Mann-Aufgebot von Murat Yakin für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Bereits unmittelbar nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden gegen Aston Villa war sein Einsatz beim kommenden Nati-Zusammenzug fraglich. Die bestätigte Wadendiagnose verschärft diese Unsicherheit nun zusätzlich.

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Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um

Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich. Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück. Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.

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Boteli und Britschgi erstmals dabei – Yakin baut Nati um

Murat Yakin leitet nach der Weltmeisterschaft den angekündigten Umbau der Schweizer Nationalmannschaft ein. Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen erstmals im Aufgebot der A-Nati, während Zachary Athekame und Alvyn Sanches zurückkehren. Insgesamt berief der Nationaltrainer 25 Spieler für die ersten vier Partien der neuen Nations-League-Kampagne. Besonders im Fokus steht Boteli. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für höhere Aufgaben empfohlen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der Genfer klar für die Schweizer Nationalmannschaft entschieden und einen möglichen Verbandswechsel zur Demokratischen Republik Kongo ausgeschlossen. Nun folgt erstmals das Aufgebot für Yakins A-Team. Auch auf der rechten Abwehrseite beginnt eine neue Phase. Nach dem Rücktritt von Silvan Widmer erhält Parma-Verteidiger Britschgi seine erste Chance. Athekame gehört ebenfalls wieder zum Aufgebot, nachdem er bereits früher zum Kreis der A-Nati gehört hatte, aber noch ohne Einsatz geblieben ist. Mit Sanches kehrt zudem ein weiterer junger Spieler zurück, der bislang drei Testländerspiele für die Schweiz bestritten hat.

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Yakin reagiert auf Okafor: «Gang an die Öffentlichkeit passt mir nicht»

Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League. Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch. Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.

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Amenda verletzt sich vor dem Nati-Zusammenzug

Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor. Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen. Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

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Boteli soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Winsley Boteli steht unmittelbar vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion soll heute erstmals für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten werden. Die offizielle Bestätigung durch Nationaltrainer Murat Yakin erfolgt bei der Kaderbekanntgabe am Vormittag. Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart für die Nomination empfohlen. In den ersten acht Super-League-Partien erzielte der Angreifer fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Hinzu kommen sieben Tore und ein Assist aus sechs Qualifikationsspielen zur Conference League. Damit gehört der Genfer zu den produktivsten Schweizer Offensivspielern der bisherigen Saison. Die Nationalmannschaftsfrage hatte Boteli zuletzt selbst eindeutig beantwortet. Der Sohn einer kongolesischen Mutter ist in der Schweiz geboren und spielt seit der U15 für die Nachwuchsauswahlen des SFV. Anfang September erklärte er, dass die Schweiz für ihn stets die erste Wahl gewesen sei. Über Botelis klares Bekenntnis zur Schweizer Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Nun dürfte Murat Yakin den formstarken Sion-Stürmer erstmals ins A-Kader holen.

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Jashari startet – Milan verliert 0:2 gegen Benfica

Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt. Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.

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Dominik Schmid drängt zurück in die Schweizer Nati

Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin. Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit. Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.

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Britschgi soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Sascha Britschgi steht vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Nach Informationen aus dem Umfeld des 20-jährigen Parma-Profis soll der Verteidiger für die kommenden Nations-League-Spiele erstmals in das reguläre Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen werden. Die offizielle Bestätigung durch den Schweizerischen Fussballverband steht noch aus. Britschgi hat sich in Italien innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz im Profifussball erarbeitet. Der frühere Luzerner gehört bei Parma Calcio zum Kader der ersten Mannschaft und stand in der laufenden Serie-A-Saison unter anderem gegen Juventus, Monza und zuletzt beim 1:2 gegen Como in der Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn für Nationaltrainer Murat Yakin besonders interessant: Britschgi kann auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch weiter vorne eingesetzt werden. Für die Schweiz beginnt bereits am 26. September der nächste Pflichtspielblock. Zum Auftakt der Nations League reist die Nati nach Skopje zu Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland im Hampden Park. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst. Für Britschgi könnte dieser Zusammenzug nun zur ersten Gelegenheit werden, sich im regulären Kreis der A-Nationalmannschaft zu zeigen.

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Servette gewinnt 4:2 – VAR stoppt Thuns Wende

Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt das Nachtragsspiel beim FC Thun mit 4:2. Die Genfer verspielen im Berner Oberland zunächst eine 2:0-Führung, schlagen nach dem Thuner Ausgleich aber nochmals zurück. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der VAR, der beim Stand von 2:2 ein vermeintliches Führungstor der Gastgeber aberkennt. Kingstone Mutandwa bringt Servette bereits in der 4. Minute in Führung, Mathis Lambourde erhöht nach 29 Minuten auf 2:0. Doch Meister Thun reagiert eindrücklich: Fabio Saiz verkürzt noch vor der Pause und erzielt in der 54. Minute auch den Ausgleich. Wenig später trifft Nicolas Bürgy vermeintlich zum 3:2, doch der Treffer wird nach VAR-Intervention wegen eines Fouls von Jan Bamert annulliert. Nur zwei Minuten später schlägt Servette auf der Gegenseite zu. Téo Allix trifft in der 65. Minute zum 3:2 für die Genfer, der eingewechselte David Datro Fofana entscheidet die Partie in der 86. Minute endgültig. Damit endet das bereits im August verschobene Duell, dessen Neuansetzung auf den 16. September wir bereits angekündigt hatten, mit dem zweiten Servette-Auswärtssieg innert vier Tagen.

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Vier Spiele Sperre: Thun muss erneut auf Captain Bürki verzichten

Der FC Thun muss in den kommenden vier Meisterschaftsspielen ohne Captain Marco Bürki auskommen. Die Swiss Football League hat den 33-jährigen Verteidiger nach seiner Roten Karte beim 0:1 gegen die Grasshoppers für vier Partien gesperrt. Besonders bitter für den Schweizer Meister: Für Bürki war es bereits der dritte Platzverweis seit Mitte Mai. Bürki wurde am Samstag in der 38. Minute vom Platz gestellt. Im Duell mit GC-Stürmer Nikolas Muci traf der Thuner Captain seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht. Die SFL wertete die Aktion als Tätlichkeit, berücksichtigte bei der Festlegung des Strafmasses allerdings eine vorausgegangene Provokation. Das Resultat ist dennoch einschneidend: Bürki fehlt Thun für vier Meisterschaftspartien. Die Sperre beginnt bereits am Mittwoch. Dann empfängt Thun im Nachholspiel der 4. Super-League-Runde Servette. Die ursprünglich wegen der Europacup-Qualifikation verschobene Begegnung wird um 19.00 Uhr in der Stockhorn Arena angepfiffen. Damit verliert Trainer Gian-Luca Privitelli ausgerechnet in einer weiterhin dicht getakteten Phase seinen erfahrensten Innenverteidiger und Captain.

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Fassnacht beendet seine Nati-Karriere

Christian Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 32-jährige Offensivspieler der Young Boys zieht nach 24 Länderspielen und fünf Toren einen Schlussstrich. Fassnacht begründet seinen Entscheid mit seiner zuletzt kleineren Rolle und dem Wunsch, nun jüngeren Spielern Platz zu machen. Der Zürcher gehörte seit seinem Debüt im Oktober 2018 während acht Jahren immer wieder zum Kreis der Nationalmannschaft. Sein Weg war aussergewöhnlich: Fassnacht absolvierte kein einziges Spiel für eine Schweizer Nachwuchs-Auswahl und schaffte erst kurz vor seinem 25. Geburtstag den Sprung ins A-Team. Insgesamt brachte er es auf 656 Einsatzminuten im Nationaltrikot. Sportlich befindet sich Fassnacht auf Klubebene weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Anfang September erzielte er beim 4:2 der Young Boys beim FC Zürich einen Hattrick und gleichzeitig sein 100. Super-League-Tor. Künftig kann sich der YB-Offensivspieler vollständig auf seine Klubkarriere konzentrieren.

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24. Penalty entscheidet – Schweiz holt EM-Bronze

Die Schweizer Beachsoccer-Nati beendet die Europameisterschaft in Viareggio mit der Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 gegen Dänemark steht es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 8:8, ehe die Entscheidung in einem aussergewöhnlich langen Penaltyschiessen fällt. Erst der 24. Versuch bringt der Schweiz den Podestplatz. Dabei hätte das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi die Partie schon früher entscheiden können. Im Schlussdrittel führt die Schweiz mit 7:5, kassiert aber noch zwei Gegentreffer. Gerade einmal 22 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelingt Dänemark der Ausgleich zum 7:7. Die Schweiz reagiert in der Verlängerung nochmals. Glenn Hodel erzielt das 8:7 und bringt die Nati erneut ganz nahe an die Bronzemedaille. Doch wiederum hält die Führung nicht: Villads de Fries gleicht sechs Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Verlängerung zum 8:8 aus. Einen Tag nach dem klaren 4:10 im Halbfinal gegen Gastgeber Italien zeigt die Schweiz damit grosse Moral.

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Italien stoppt die Schweiz im EM-Halbfinal mit 10:4

Der Traum vom dritten Europameistertitel ist für die Schweizer Beachsoccer-Nati geplatzt. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi verliert den EM-Halbfinal in Viareggio gegen Gastgeber Italien deutlich mit 4:10. Nach einem katastrophalen Start ins zweite Drittel kämpft sich die Schweiz nochmals heran, kann die Partie aber nicht mehr drehen. Nach dem ersten Abschnitt liegt die Schweiz mit 1:3 zurück. Zu Beginn des zweiten Drittels folgt die entscheidende Phase: Innerhalb von lediglich 52 Sekunden kassieren die Schweizer drei weitere Gegentore und geraten mit 1:6 ins Hintertreffen. Die Nati reagiert zunächst stark. Ein italienisches Eigentor sowie Treffer von Glenn Hodel und Noel Ott bringen die Schweiz nochmals auf 4:6 heran. Zu Beginn des letzten Drittels zieht Italien mit einem Doppelschlag jedoch wieder davon und gewinnt schliesslich klar mit 10:4.

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Zakarias spätes Tor zählt nicht – Monaco bleibt Leader

Denis Zakaria hat mit der AS Monaco beim RC Strasbourg ein 1:1 geholt und dabei den vermeintlichen Siegtreffer nur knapp verpasst. Der Schweizer Captain traf in der 87. Minute ins Netz, wurde jedoch wegen einer knappen Abseitsposition zurückgepfiffen. Monaco bleibt nach vier Ligue-1-Runden ungeschlagen und übernimmt mit zehn Punkten wieder die Tabellenführung. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gerät Monaco kurz nach Wiederbeginn unglücklich in Rückstand. Sadibou Sané lenkt den Ball in der 51. Minute ins eigene Tor. Paris Brunner gleicht in der 73. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:1 aus. Zakaria spielt im zentralen Mittelfeld durch und trägt erneut die Captainbinde. Bereits kurz vor der Pause prüft der Schweizer Strasbourg-Torhüter Filip Jörgensen, ehe er in der Schlussphase gleich zweimal dem Siegtreffer nahekommt.

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