Die neue Saison ist in vollem Gange – und beim FC Thun ist einiges los.
Im Video spricht Präsident Andres Gerber über die aktuelle Situation, die Bedeutung der erreichten Ligaphase und die Veränderungen im Team.
Vor gut einem Jahr stieg der FC Thun in die Super League auf, wenige Monate später vollendeten die Berner Oberländer mit dem Schweizer Meistertitel eines der erstaunlichsten Fussballmärchen des Landes. Nun zeigt die neue Saison die andere Seite dieses Erfolgs. Nach drei Meisterschaftsspielen stehen bereits zwei Niederlagen und elf Gegentore zu Buche.
Im Europa-League-Playoff bei Lech Poznań folgte mit dem 0:7 der bisherige Tiefpunkt. Die Ursachen reichen deutlich weiter als bis zu einem schlechten Abend in Polen.
Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz.
Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.
Der Schweizer Clubfussball wirkt auf den ersten Blick einfach: Punkte sammeln, die Tabelle anführen, aufsteigen. Tatsächlich greifen mehrere Wettbewerbe, Organisationen und Sonderregeln ineinander. Die Super League endet mit einer Teilung in zwei Gruppen, zwischen den beiden höchsten Ligen kann eine Barrage entscheiden, und weiter unten verbinden nationale, interregionale und regionale Spielklassen mehr als tausend Vereine.
Der Schweizer Cup folgt einer anderen Logik als die Meisterschaft: Eine Niederlage beendet den Wettbewerb, unterklassige Clubs erhalten lange Heimrecht und können auf einen Gegner aus dem Profifussball treffen. Der folgende Überblick beschreibt das System der Männer in der Saison 2026/27 und ordnet den eigenständigen Wettbewerb der Frauen ein. Er zeigt zugleich, weshalb ein sportlicher Aufstieg allein noch keinen Platz in der nächsthöheren Liga garantiert.
Wenn der Ball sauber rollt, die Grasnarbe auch in den Torräumen geschlossen bleibt und jede Linie klar zu erkennen ist, steckt dahinter viel Arbeit. Ein Naturrasenplatz muss Tritte, Sprints, Grätschen, Stollen und wechselndes Wetter verkraften. Mähen allein reicht dafür nicht. Erst das Zusammenspiel aus Schnitt, Wasser, Nährstoffen, Bodenpflege, Reparaturen und passenden Nutzungspausen hält die Spielfläche belastbar.
Profivereine beschäftigen dafür spezialisierte Greenkeeper. Bei kleineren Clubs und Gemeinden übernehmen Platzwarte, Werkdienste oder freiwillige Helfer viele Aufgaben. Die Grundprinzipien bleiben dieselben, der Aufwand unterscheidet sich jedoch deutlich. Dieser Ratgeber zeigt, wie ein Fussballplatz über die Saison gepflegt wird, warum starre Kalender selten funktionieren und worauf es beim Markieren vor dem Spiel ankommt.
Der Pass wird schneller, der Fuss findet plötzlich mehr Halt und nach einem Sturz brennt die Haut: Ob ein Fussballspiel auf Kunst- oder Naturrasen stattfindet, macht sich bei vielen Aktionen bemerkbar. Moderne Kunstrasensysteme kommen dem natürlichen Untergrund deutlich näher als frühere Generationen. Identisch sind die beiden Spielflächen dennoch nicht.
Für Spieler zählen vor allem Balltempo, Griffigkeit, Dämpfung und Berechenbarkeit. Beim Verletzungsrisiko lässt sich dagegen kein einfacher Sieger bestimmen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Qualität und Pflege des Platzes, die Witterung, das Schuhwerk und die individuelle Gewöhnung häufig ebenso wichtig sind wie die Frage, ob echte oder künstliche Halme unter den Füssen liegen.
Eine strittige Abseitsentscheidung, lautstarke Reklamationen und nur wenige Sekunden für den Pfiff: Schiedsrichter tragen auf dem Fussballplatz grosse Verantwortung. Wer Regeln sicher anwenden, Spiele aktiv mitgestalten und sich sportlich weiterentwickeln möchte, findet im Schweizer Fussball einen spannenden Einstieg.
Der Weg führt über einen Grundausbildungskurs des zuständigen Regionalverbandes. Je nach Region können Interessierte ab 15 oder 16 Jahren teilnehmen. Jüngere Fussballbegeisterte sammeln teilweise bereits als Mini-Schiedsrichter erste Erfahrungen. Nach dem Kurs folgen zunächst Spiele im Juniorenfussball, eine persönliche Begleitung und regelmässige Weiterbildungen.
Ein Stürmer läuft allein auf das Tor zu, trifft und jubelt. Wenige Sekunden später hebt der Schiedsrichterassistent die Fahne. Das Tor zählt nicht. Was für den Angreifer eindeutig aussah, begann bereits beim Pass seines Mitspielers: Er stand im Abseits.
Die Grundidee der Regel ist einfach. Ein Spieler darf nicht in Tornähe auf einen Pass warten und dabei fast alle Gegenspieler hinter sich lassen. Schwieriger wird es bei knappen Abständen, Abprallern und Spielern, die den Ball gar nicht berühren. Mit einigen klaren Fragen lässt sich fast jede Situation einordnen.
Ein falscher Schritt, ein harter Zweikampf oder ein Sprint ohne ausreichende Vorbereitung: Fussballverletzungen entstehen häufig innerhalb weniger Sekunden. Besonders oft betroffen sind Sprunggelenke, Knie, Ober- und Unterschenkel. Viele Beschwerden lassen sich jedoch durch gezieltes Training, passende Ausrüstung und eine vernünftige Belastungssteuerung vermeiden.
Nach einer Verletzung entscheidet nicht allein die verstrichene Zeit über die Rückkehr. Ein Spieler muss die typischen Belastungen des Fussballs wieder kontrolliert bewältigen können. Wer zu früh in Training oder Wettkampf einsteigt, riskiert einen Rückfall und damit eine wesentlich längere Pause.
Fussball lebt von Emotionen, Auswärtsfahrten und gemeinsamem Mitfiebern. Doch sobald Sicherheitseinrichtungen im Zug missbraucht werden, endet die Fankultur. Eine grundlos betätigte Notbremse kann Reisende verletzen, Rettungsabläufe auslösen und den Bahnverkehr weit über den betroffenen Zug hinaus beeinträchtigen.
Welche Folgen das haben kann, zeigte ein Vorfall vom 25. Juli 2026. Nach Angaben der SBB blockierten GC-Fans einen Zug zwischen Zürich und Bern. Mindestens 15 Mal wurde die Notbremse gezogen. Zudem wurde der Brandalarm ausgelöst. Die SBB verurteilte das Verhalten und reichte Strafanzeige ein.
Gelb und Schwarz, volle Tribünen und ein Stadionname, der weit über Bern hinaus bekannt ist: Der BSC Young Boys gehört zu den erfolgreichsten und prägendsten Fussballclubs der Schweiz. Seine Geschichte handelt von Meisterserien und europäischen Abenden, aber ebenso von Abstiegen, finanziellen Sorgen und einem bemerkenswerten Wiederaufstieg.
Seit der Gründung im Jahr 1898 hat sich YB vom Schülerteam zu einem professionell geführten Grossclub entwickelt. Das Stadion Wankdorf, die enge Verbindung zur Stadt Bern, die Frauenabteilung und eine breit aufgestellte Nachwuchsförderung sind heute ebenso wichtig wie die erste Mannschaft.
Spanien ist Fussball-Weltmeister 2026. Im Final der FIFA-Weltmeisterschaft setzte sich die Selección im New York New Jersey Stadium (MetLife Stadium) in East Rutherford nach Verlängerung mit 1:0 gegen Titelverteidiger Argentinien durch.
Den entscheidenden Treffer erzielte Joker Ferran Torres in der 106. Minute und bescherte Spanien den zweiten WM-Titel der Verbandsgeschichte nach dem Triumph von 2010.
Die Fussball-WM 2026 beeinflusst das Bestellverhalten der Schweizer Bevölkerung deutlich. Eine Auswertung von Just Eat bis einschliesslich der Halbfinalspiele zeigt, dass sich Essensbestellungen, Getränke und Snacks während des Turniers stark an den Spielplänen orientierten. Besonders die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft sorgten für markante Veränderungen.
Den höchsten Bestellwert während des bisherigen Turniers verzeichnete Just Eat am Sonntag, 28. Juni 2026, dem Auftakt der K.-o.-Phase. Rund zweieinhalb Stunden vor dem Spiel Südafrika gegen Kanada gingen innerhalb von fünf Minuten insgesamt 1'750 Bestellungen ein. Auf den weiteren Plätzen der umsatzstärksten Spieltage folgten der 5. Juli mit dem Achtelfinale Brasilien gegen Norwegen sowie der 14. Juni aus der Gruppenphase.
Samstagnachmittag, das Wetter wäre ideal – und das Kind liegt auf dem Sofa mit dem Smartphone in der Hand. Viele Eltern kennen dieses Bild.
Dabei hat fast jedes Kind irgendwo eine Sportart, die es begeistern könnte. Die Frage ist nur: Wie findet man sie – und wie sorgt man dafür, dass die Freude daran bleibt?
Am 9. Juni 2006 streamte Zattoo das WM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica live, kostenlos und legal über das Internet.
20 Jahre später fällt der Jahrestag erneut in einen Fussballsommer und zeigt, wie selbstverständlich Live-TV heute auf allen relevanten Screens verfügbar ist.
Seit zehn Jahren sind SWISS und der Schweizerische Fussballverband gemeinsam unterwegs. Heute hebt das Schweizer Männer Nationalteam mit dem SWISS Flug LX40 von Zürich nach Los Angeles ab und startet damit ins Fussballsommer-Highlight in Nordamerika.
Swiss International Air Lines unterstützt den Schweizerischen Fussballverband seit dem 1. Juli 2016 als offizielle Airline und Reisepartnerin der Schweizer Nationalteams. Passend zum 10-Jahre-Jubiläum beginnt am 2. Juni 2026 mit dem Flug LX40 nach Los Angeles das nächste Kapitel dieser Partnerschaft. SWISS begleitet Spieler, Staff und Fans auf dem Weg zum internationalen Turnier in Nordamerika.
Während die Weltbesten bald an der Fussball-WM um den Titel kämpfen, locken auch Grümpel- und Firmenturniere auf die Plätze: Mit der Begeisterung steigt das Risiko – jährlich verzeichnen Schweizer Unfallversicherer rund 40 000 Fussballunfälle. Wer präventiv handelt, kann das Risiko deutlich senken. Die Suva unterstützt Veranstalter dabei.
Fussball gehört zu den unfallträchtigsten Freizeitsportarten der Schweiz – und die Unfälle werden folgenreicher: Die 40 000 jährlichen Unfälle verursachen rund 680 000 betriebliche Ausfalltage; die Unfallversicherer bezahlen dafür knapp 200 Mio. Franken pro Jahr. Ein Fussballunfall hat heute im Schnitt 15 Ausfalltage zur Folge, vor zehn Jahren waren es noch 12. Pro Ausfalltag entstehen Kosten von rund 600 bis 1000 Franken, sodass ein durchschnittlicher Fussballunfall insgesamt Kosten von rund 9000 bis 15 000 Franken verursacht.
Brack ist der Gewinner des diesjährigen Goldbach Crossmedia Award. Mit „Unboxing Football“ setzte sich der Onlinehändler gemeinsam mit den Agenturen brinkertlück und Mediaschneider an der heutigen Best of Swiss Web Award Night gegen 29 weitere nominierte Kampagnen durch.
Die prämierte Kampagne verbindet E-Commerce mit Live-Sport und überträgt das bekannte „Unboxing“-Prinzip, das Auspacken eines Pakets, in die Welt des Fussballs. Rund um die Brack Super League wurde die Idee emotional inszeniert und für Fans sowohl im Stadion als auch digital erlebbar gemacht.