Tipps

Audrey Werro im Sportpanorama: Vom Naturtalent zur weltbesten 800-Meter-Läuferin

Nach der Sternstunde in Birmingham ist Europameisterin Audrey Werro bei Rainer Maria Salzgeber im „Sportpanorama“ zu Gast. Ausserdem: Neustart in der Formel 1, doppelte Hauptprobe im Mountainbike, Abgänge im Eishockey-Nationalteam und eine unverhoffte Olympiapremiere im Eiskunstlaufen. Das Naturtalent aus dem Kanton Freiburg ist 2026 zur weltbesten Mittelstreckenläuferin über 800 Meter aufgestiegen. Nach dem ersten grossen Titel ihrer Karriere ist Audrey Werro zum ersten Mal zu Besuch im „Sportpanorama“.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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Photovoltaik und Dachsanierung: Wann sich die Kombination für ältere Gebäude wirklich lohnt

Ein Dach kann sonnig, gross und perfekt nach Süden ausgerichtet sein und trotzdem noch lange nicht bereit für eine Photovoltaikanlage. Gerade bei älteren Gebäuden entscheidet zuerst die Bausubstanz: Wie tragfähig ist die Konstruktion? Wie lange hält die Dachdeckung noch? Ist das Unterdach intakt, die Abdichtung dicht und die Befestigung überhaupt ohne problematische Eingriffe möglich? Wer diese Fragen erst stellt, wenn die Solarmodule bereits geliefert sind, plant in der falschen Reihenfolge. Eine Photovoltaikanlage ist auf einen langen Betrieb ausgelegt. EnergieSchweiz empfiehlt deshalb aus wirtschaftlicher Sicht, dass das Dach noch eine Restlebensdauer von mindestens 25 Jahren besitzt. Steht ohnehin bald eine Neueindeckung oder Flachdachsanierung an, lohnt sich häufig die Kombination beider Arbeiten. Das verhindert, dass eine junge PV-Anlage nach wenigen Jahren wieder demontiert, zwischengelagert und anschliessend erneut montiert werden muss. Vor der Bestellung der Module gehört deshalb zuerst das Dach auf den Prüfstand.

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Fahrzeugpannen: Ursachen, richtiges Verhalten und wirksame Vorbeugung

Eine Fahrzeugpanne kommt meistens ungelegen: Der Motor verliert plötzlich Leistung, eine Warnleuchte erscheint, ein Reifen ist beschädigt oder das Auto lässt sich überhaupt nicht mehr starten. Neben dem technischen Problem zählt in diesem Moment vor allem die Sicherheit. Wer richtig reagiert, das Fahrzeug möglichst sicher abstellt und die Pannenstelle absichert, reduziert das Risiko für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmende erheblich. Moderne Fahrzeuge sind grundsätzlich zuverlässig, doch auch sie sind nicht vor Defekten geschützt. Neben klassischen Problemen mit Batterie, Reifen oder Motor kommen heute zunehmend elektronische Komponenten, Sensoren und komplexe Assistenzsysteme hinzu. Bei Elektroautos spielen wiederum Hochvoltbatterie, Ladeelektronik und das 12-Volt-Bordnetz eine wichtige Rolle.

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Reinigungsmaschinen im Betrieb: Kehrmaschine, Scheuersauger oder Roboter?

Ein sauberer Hallenboden sieht zunächst nach einer einfachen Aufgabe aus. In der Praxis entscheidet jedoch die Wahl der Reinigungstechnik darüber, ob Staub, Späne, Reifenspuren oder Ölfilme tatsächlich verschwinden oder lediglich verteilt werden. Kehrmaschinen, Scheuersaugmaschinen und Reinigungsroboter lösen dabei unterschiedliche Probleme. Die grösste Maschine ist deshalb ebenso wenig automatisch die beste wie der modernste Roboter. Entscheidend sind Boden, Verschmutzung und Betriebsablauf. Eine weitgehend leere Lagerhalle stellt andere Anforderungen als eine verwinkelte Werkstatt mit Maschinen, Paletten und Werkbänken. Hinzu kommen Arbeitsbreite, Wendekreis, Tankvolumen, Akkulaufzeit, Verkehrswege und die Zeit, die für Reinigung tatsächlich zur Verfügung steht. Wer diese Faktoren vor der Anschaffung sauber trennt, findet meist schneller zur passenden Maschine und vermeidet teure Überdimensionierung.

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Enkeltrick, Schockanruf und Co.: So schützt die Familie ältere Angehörige vor Betrug

Betrüger setzen auf Hilfsbereitschaft, Vertrauen und den Schreck eines unerwarteten Moments. Ein angeblicher Enkel braucht sofort Geld, eine falsche Polizistin will Schmuck „sichern“, ein Fremder legt zum Dank eine wertlose Kette um oder eine täuschend echte Nachricht fordert zur Bestätigung von Bankdaten auf. Solche Maschen treffen Menschen nicht wegen Leichtgläubigkeit. Die Wirksamkeit beruht darauf, dass professionelle Täter Gefühle auslösen, Zeitdruck erzeugen und jede unabhängige Prüfung verhindern wollen. Jüngere Familienmitglieder können viel bewirken, wenn typische Abläufe anschaulich erklärt und einfache Reaktionsregeln gemeinsam eingeübt werden. Entscheidend ist eine Haltung ohne Spott und Bevormundung. Oma und Opa brauchen kein abstraktes Referat über Kriminalität, sondern klare Sätze für den Ernstfall: Gespräch beenden, Abstand schaffen, nichts bezahlen, eine bekannte Nummer selbst wählen und bei unmittelbarem Verdacht die Polizei über 117 informieren.

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Starkregen am Haus: Schutz vor Oberflächenabfluss, Hangwasser und Rückstau

Starkregen kann Gebäude auch weit entfernt von Bächen, Flüssen und Seen überfluten. Kann Niederschlagswasser nicht ausreichend versickern oder von der Entwässerung aufgenommen werden, fliesst es über Strassen, Vorplätze, Gärten und Hänge ab. Besonders gefährdet sind tiefliegende Hauseingänge, Kellerfenster, Lichtschächte, Aussentreppen und Garagenrampen. Ein wirksamer Gebäudeschutz beginnt deshalb bereits beim Gelände und bei den möglichen Fliesswegen. Für die Schweiz steht mit der Gefährdungskarte Oberflächenabfluss eine flächendeckende Grundlage zur Verfügung. Sie zeigt mögliche Abflusswege und Bereiche mit potenzieller Überflutung, ersetzt jedoch keine Beurteilung des einzelnen Grundstücks. Gute Vorsorge verbindet Geländeplanung, geschützte Gebäudeöffnungen und eine fachgerecht ausgeführte Liegenschaftsentwässerung. Mobile Barrieren können das Konzept ergänzen, sind wegen der oft kurzen Vorwarnzeit bei Starkregen jedoch nur bedingt geeignet.

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SBB: Matthias Bütler wird Leiter Markt Personenverkehr & Mitglied der Konzernleitung

Matthias Bütler übernimmt per sofort die Leitung der Division Markt Personenverkehr und wird Mitglied der SBB Konzernleitung. Er leitete die Division seit dem Weggang von Véronique Stephan im April 2026 interimistisch und führt sie ab sofort definitiv.

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Radon in Wohnräumen: richtig messen, Risiken erkennen und Gebäude nachhaltig sanieren

Radon ist unsichtbar, geruchlos und mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar. Das radioaktive Edelgas entsteht natürlich im Untergrund und kann durch Risse, Fugen, Leitungsdurchführungen oder ungedichtete Kellerböden in Gebäude gelangen. In der Raumluft können sich erhöhte Konzentrationen bilden. Eine verlässliche Beurteilung ist deshalb weder durch den Geruch noch durch eine normale Gebäudeinspektion möglich: Entscheidend ist eine korrekt durchgeführte Radonmessung. In der Schweiz steht mit der Radonkarte des Bundes eine wichtige Orientierungshilfe zur Verfügung. Sie zeigt jedoch keine konkrete Belastung eines Hauses, sondern die Wahrscheinlichkeit einer Überschreitung des Schweizer Referenzwerts von 300 Becquerel pro Kubikmeter. Besonders relevant sind erdberührte Räume, Keller und die untersten bewohnten Geschosse. Wird eine erhöhte Konzentration festgestellt, stehen unterschiedliche Sanierungswege zur Verfügung: Eintrittsstellen abdichten, Luftführung verändern oder radonhaltige Bodenluft absaugen.

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Wie sicher sind wir heute?

Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Im Alltag schützen uns heute bessere Fahrzeuge, ausgebaute Rettungssysteme, strengere technische Standards, moderne Polizeiarbeit und eine Infrastruktur, die Risiken früh erkennen und begrenzen soll. Gleichzeitig hat sich die Bedrohungslage verschoben: Betrug findet über Smartphones statt, Cyberangriffe treffen Unternehmen und kritische Infrastrukturen, Extremereignisse können ganze Versorgungsketten belasten. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob wir heute sicherer leben als früher. In vielen Bereichen tun wir das eindeutig. Entscheidend ist vielmehr, was Sicherheit im Jahr 2026 überhaupt noch bedeutet – und weshalb vollständige Sicherheit trotz aller Fortschritte eine Illusion bleibt.

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Elektroauto laden in der Schweiz: Rastplätze, Kosten und Tipps für lange Fahrten

Das Schnellladenetz an den Schweizer Nationalstrassen wächst: Im Mai 2026 verfügte mehr als die Hälfte der 100 dafür vorgesehenen Rastplätze über Schnellladestationen. Bis 2027 sollen ungefähr drei Viertel erschlossen sein, bis 2030 alle 100 Standorte. Für längere Fahrten bleibt trotzdem eine vorausschauende Planung wichtig, denn Ladeleistung, Belegung, Zufahrtsrichtung und Bezahlmöglichkeiten unterscheiden sich. Die Zahl auf der Ladesäule allein sagt wenig über die Dauer eines Stopps aus. Entscheidend sind ebenso die Ladekurve des Fahrzeugs, die Temperatur der Batterie und der aktuelle Ladestand. Auf Alpenstrecken kommen Steigungen, Kälte, Verkehr und saisonale Sperrungen hinzu. Eine belastbare Reiseplanung verbindet deshalb aktuelle Standortdaten mit technischen Fahrzeugangaben und mindestens einer Ausweichmöglichkeit.

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Badrenovation mit Weitblick: Badezimmer barrierefrei und altersgerecht gestalten

Eine Badrenovation bietet die Gelegenheit, einen der meistgenutzten Räume der Wohnung grundlegend neu zu planen. Dabei geht es um weit mehr als neue Platten, Armaturen und Möbel. Grundriss, Wasserleitungen, Elektroinstallationen, Abdichtung und Bewegungsflächen greifen ineinander. Wer zugleich an spätere Lebensphasen oder eine eingeschränkte Mobilität denkt, kann viele Barrieren bereits beim Umbau vermeiden. Ein barrierearmes oder hindernisfrei geplantes Badezimmer muss dabei keineswegs wie ein Pflegebad wirken. Eine bodenebene Dusche, ausreichend Bewegungsraum, gut erreichbare Armaturen und eine durchdachte Beleuchtung erhöhen den Komfort für viele Menschen. Entscheidend ist, diese Anforderungen vor Beginn der Arbeiten festzulegen. Nachträgliche Änderungen an Leitungen, Wänden oder Bodenaufbauten sind meist wesentlich aufwendiger.

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Mobil bleiben im Alter: Elektromobile für Senioren als sichere Alternative zum Auto

Wenn längere Wege zu Fuss beschwerlich werden oder das Autofahren nicht mehr möglich ist, kann der persönliche Bewegungsradius schnell kleiner werden. Elektromobile können einen Teil dieser Lücke schliessen. Die kompakten, elektrisch angetriebenen Fahrzeuge eignen sich für Einkäufe, Arztbesuche, Besuche im Quartier und andere Alltagswege. Gerade für ältere Menschen können sie eine Alternative sein, sofern körperliche Fähigkeiten, Fahrzeug und Einsatzgebiet zusammenpassen. Ein Elektromobil ist allerdings kein kleines Auto und auch nicht jedes als „Seniorenmobil“ angebotene Fahrzeug fällt rechtlich in dieselbe Kategorie. In der Schweiz sind Fahrzeugklassifikation, Höchstgeschwindigkeit und die persönlichen Voraussetzungen entscheidend dafür, ob ein Führerausweis nötig ist, wo gefahren werden darf und ob eine Zulassung erforderlich ist. Vor dem Kauf verdienen deshalb Sicherheit, Bedienbarkeit, Reichweite und Service mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie Preis und Ausstattung.

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Parasoziale Beziehungen: Wie digitale Nähe das Konsumverhalten beeinflusst

Influencer erzählen aus dem Alltag, sprechen direkt in die Kamera und reagieren gelegentlich auf Kommentare. Daraus kann bei Jugendlichen das Gefühl entstehen, eine vertraute Person vor sich zu haben. Psychologisch handelt es sich um eine parasoziale Beziehung: eine emotionale Bindung, die überwiegend in eine Richtung verläuft. Solche Bindungen sind zunächst normal und können Orientierung, Trost oder Zugehörigkeit vermitteln. Problematisch werden sie, wenn inszenierte Vorbilder das Selbstbild beherrschen, Kaufdruck erzeugen oder reale Beziehungen verdrängen. Eltern können gegensteuern, ohne Interessen abzuwerten oder soziale Medien pauschal zu verbieten.

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Unsaubere Katze im Familienalltag? Was hinter Unsauberkeit steckt und wirklich hilft

Wenn eine Katze plötzlich auf den Teppich uriniert, das Bett benutzt oder Kot neben der Katzentoilette absetzt, steckt dahinter kein Protest und keine Bosheit. Unsauberkeit ist zunächst ein Symptom. Schmerzen, starker Harndrang, Verdauungsprobleme, eingeschränkte Beweglichkeit, Stress, Revierunsicherheit oder eine ungeeignete Katzentoilette können das Verhalten auslösen. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig. Entscheidend ist eine systematische Abklärung. Zuerst müssen Erkrankungen und akute Notfälle ausgeschlossen werden. Anschliessend richtet sich der Blick auf die Art der Ausscheidung, den Ort, die Körperhaltung, die Toilettenausstattung und mögliche Veränderungen im Haushalt. Je genauer die Beobachtungen sind, desto gezielter lässt sich der Katze helfen.

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Barrierefreies Bad für alle Generationen: Komfort, Sicherheit und modernes Design

Rückzugsort, Komfortzone und ein Stück Lebensqualität – so wird ein Badezimmer heute verstanden. Doch neben allen Wohlfühl- und Designaspekten hat auch die Funktionalität einen hohen Stellenwert – erst recht, wenn es um ein barrierefreies Bad geht. Dabei wird das oft vorschnell mit „seniorengerecht“ gleichgesetzt. Tatsächlich steht ein barrierefreies Konzept für zeitlose Gestaltung, intelligente Technik und Komfort für Menschen jeden Alters. Für Fachhandwerker eröffnet sich damit ein wachsender Markt – und für Verbraucher die Chance auf eine Ausstattung, die heute begeistert und morgen noch optimal passt.

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Herzhafte Schweizer Klassiker im Herbst: Zehn Gerichte zwischen Alpen, Waadt und Tessin

Wenn die Tage kürzer werden, rücken in der Schweizer Küche Gerichte in den Mittelpunkt, die Wärme, kräftige Aromen und gemeinsames Essen verbinden. Käsefondue, Raclette und Rösti sind weit über ihre Herkunftsregionen hinaus bekannt. Capuns, Papet vaudois oder Bündner Gerstensuppe zeigen zugleich, wie stark Landschaft, Landwirtschaft und Sprachräume den Geschmack des Landes geprägt haben. Die zehn Klassiker beruhen auf wenigen tragenden Zutaten: Käse, Kartoffeln, Getreide, Teigwaren, Lauch und Fleisch. Trotzdem gleichen sie einander kaum. Entscheidend sind Verarbeitung, regionale Produkte und überlieferte Kombinationen. Eine kulinarische Reise von der Deutschschweiz über Graubünden und die Waadt bis ins Tessin macht sichtbar, weshalb diese Gerichte gerade im Herbst ihren festen Platz haben.

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Warum Kinder Freunde brauchen: Was hilft, wenn es in der Schule nicht klappt

Freundschaften geben Kindern Zugehörigkeit, Rückhalt und einen geschützten Raum, in dem sie teilen, streiten, verhandeln und Vertrauen entwickeln. Fehlen solche Beziehungen, kann der Schulalltag sehr einsam werden. Doch ein Kind ohne feste Freunde ist nicht automatisch unglücklich, sozial unbeholfen oder ausgegrenzt. Entscheidend ist, wie es seine Situation selbst erlebt und was hinter den Schwierigkeiten steckt. Eltern können Freundschaften weder herstellen noch erzwingen. Sie können jedoch aufmerksam zuhören, passende Begegnungen ermöglichen, einzelne soziale Situationen üben und gemeinsam mit der Schule Hindernisse abbauen. Besonders hilfreich sind kleine, konkrete Schritte: ein Treffen mit nur einem Kind, ein gemeinsames Interesse, eine überschaubare Aktivität und Erwachsene, die begleiten, ohne jede Begegnung zu kontrollieren.

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