Arbeitswelt

Sanierungsfahrplan: In welcher Reihenfolge Dach, Fassade, Fenster und Heizung erneuern

Das Dach ist in die Jahre gekommen, die Fenster ziehen, und die Heizung macht seit Kurzem komische Geräusche. Wer vor einer solchen Ausgangslage steht, fragt sich schnell: Womit fängt man eigentlich an? Die Antwort entscheidet nicht nur über den Wohnkomfort, sondern auch über mehrere Zehntausend Franken. Eine Sanierung in der falschen Reihenfolge anzugehen, gehört zu den teuersten Fehlern, die sich vermeiden lassen. Wird zum Beispiel zuerst eine neue Heizung eingebaut und erst Jahre später die Gebäudehülle gedämmt, ist die Anlage am Ende überdimensioniert und arbeitet ineffizient. Auch umgekehrt kann es schiefgehen, wenn Massnahmen unkoordiniert nacheinander erfolgen und Anschlüsse später nicht mehr zusammenpassen. Ein durchdachter Sanierungsfahrplan verhindert genau das – und das beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits bei der Planung.

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belmedia AG: Vom Luzerner Agenturmodell zum digitalen schweizweiten Medienverlagshaus

Die belmedia schlägt ein neues Kapitel auf: Aus der Agentur belmedia GmbH wird die belmedia AG. Die Anpassung der Rechtsform markiert einen Schritt, der die Entwicklung des Luzerner Unternehmens sichtbar macht. Was 2010 als Werbeagentur mit eigenen Projekten begann, hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen digitalen Medienverlagshaus mit eigener Redaktion und einem breiten Netzwerk spezialisierter Online-Magazine entwickelt. Mit der Umwandlung zur Aktiengesellschaft wird diese Entwicklung nun auch formal nachvollziehbar. Der Gesellschaftszweck wurde unverändert in die neue Rechtsform übernommen und beschreibt die heutige Tätigkeit der belmedia AG bereits seit Längerem treffend. Die belmedia AG bezweckt alle Tätigkeiten im Medienbereich und in der Informationsvermittlung, insbesondere im Verlagswesen, sowie die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen in den Bereichen Werbung und Kommunikation.

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Suisse Public 2026 zieht über 13'000 Fachbesucher an und stärkt ihre Branchenrolle

Die Suisse Public 2026 ist mit über 13'000 Besuchern und 300 Ausstellern erfolgreich zu Ende gegangen. Während vier Tagen wurde das BERNEXPO-Areal erneut zum nationalen Treffpunkt für Fachpersonen aus Gemeinden, Städten, Kantonen, Einsatzorganisationen und der Industrie. Die Fachmesse bestätigte ihre Rolle als zentrale Plattform für den öffentlichen Sektor in der Schweiz. Im Fokus standen der fachliche Austausch, die Pflege von Branchenkontakten sowie die Möglichkeit, Produkte und Lösungen direkt vor Ort zu erleben, zu vergleichen und zu testen.

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Bundesrat stärkt Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung in der Schweiz

Der Bundesrat hat die Prioritäten der Agenda Grundversorgung verabschiedet. Ziel ist es, den langfristigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung in der Schweiz sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung des ärztlichen Nachwuchses sowie die Stärkung der hausärztlichen Versorgung durch neue Versorgungsmodelle und eine breitere Aufgabenverteilung. Die Agenda Grundversorgung wurde 2024 lanciert und gemeinsam mit rund 80 Organisationen und Akteuren des Gesundheitswesens weiterentwickelt. Ein Fachbericht definiert insgesamt 18 Massnahmen zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung in der Schweiz.

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Eigenheim sanieren: Warum sich das 2026 besonders lohnt

Die Fensterrahmen sind morsch, im Keller zieht es, und die Heizkostenabrechnung wird von Jahr zu Jahr unangenehmer. So sieht der Alltag in vielen älteren Schweizer Eigenheimen aus. Wer sich fragt, ob sich eine Sanierung lohnt, trifft gerade auf einen ungewöhnlich günstigen Zeitpunkt – auch wenn sich das im ersten Moment nicht so anfühlt. Renovieren statt neu bauen ist längst kein Nischenthema mehr. Laut einer Studie der UBS hat sich das Investitionsvolumen bei Sanierungsprojekten innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt, während wegen der wirtschaftlichen Lage gleichzeitig weniger neu gebaut wird. Für Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer heisst das: Der Umbau der eigenen vier Wände ist zu einer der wichtigsten Stellschrauben geworden, um Wohnkomfort, Energiekosten und Werterhalt in Einklang zu bringen.

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Suva verstärkt Kontrollen zum Schutz von Arbeitern bei hohen Temperaturen

In den nächsten Tagen wird eine Phase mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten erwartet. Insbesondere bei schweren Arbeiten im Freien sind Schutzmassnahmen unerlässlich, um gesundheitlichen Problemen und körperlichen Schädigungen vorzubeugen. Die Suva wird bei ihren Kontrollen verstärkt darauf achten, ob die erforderlichen Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Der Klimawandel und die steigenden Sommertemperaturen wirken sich zunehmend auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Freien sowie auf Arbeitszeiten und Arbeitsabläufe aus. Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen. Die Suva zeigt auf, welche Massnahmen dafür notwendig sind und appelliert an Unternehmen, diese rechtzeitig umzusetzen.

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Le Grand Bellevue verpflichtet Spitzenkoch Liborio Colonna als Executive Chef

Le Grand Bellevue freut sich bekannt zu geben, dass der angesehene Executive Chef Liborio Colonna im August 2026 zur Bellevue-Familie stossen wird. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung an der Spitze von Weltklasse-Küchen in Italien, London, New York und dem Nahen Osten bringt er internationale Expertise nach Gstaad. Colonna hat sich durch seine Pionierarbeit im Bereich der nachhaltigen und kreislauforientierten Gastronomie Michelin-Anerkennung verdient. Er bringt ein umfangreiches Spektrum an praktischem Wissen und Fähigkeiten in die kulinarische Landschaft des Le Grand Bellevue ein.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Feedback- und Gehaltsgespräche werden zum strategischen Faktor für Unternehmen

Einer aktuellen Studie des globalen Talent-Solutions-Partners Robert Walters zufolge geben 23 % an, sich nach ihrer letzten Leistungsbeurteilung weniger positiv in Bezug auf ihre Rolle zu fühlen. Nur 17 % berichten, dass das Gespräch ihre Erwartungen an die berufliche Zukunft verbessert habe. Für Unternehmen steigt damit der Druck, Motivation und Vertrauen in der Belegschaft zu sichern – insbesondere mit Blick auf die zweite Jahreshälfte.

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Schweizer Nationalteam startet mit SWISS nach Nordamerika ins Sommerturnier

Seit zehn Jahren sind SWISS und der Schweizerische Fussballverband gemeinsam unterwegs. Heute hebt das Schweizer Männer Nationalteam mit dem SWISS Flug LX40 von Zürich nach Los Angeles ab und startet damit ins Fussballsommer-Highlight in Nordamerika. Swiss International Air Lines unterstützt den Schweizerischen Fussballverband seit dem 1. Juli 2016 als offizielle Airline und Reisepartnerin der Schweizer Nationalteams. Passend zum 10-Jahre-Jubiläum beginnt am 2. Juni 2026 mit dem Flug LX40 nach Los Angeles das nächste Kapitel dieser Partnerschaft. SWISS begleitet Spieler, Staff und Fans auf dem Weg zum internationalen Turnier in Nordamerika.

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Schweizer Gründungen sinken im Mai um 12,6 Prozent – nur die Zentralschweiz wächst

Die Schweizer Gründungslandschaft zeigt im Mai 2026 ein uneinheitliches Bild. Während die meisten Regionen hinter den Vorjahreswerten zurückbleiben, setzen einzelne Kantone weiterhin positive Akzente und verhindern einen noch stärkeren Rückgang. Im Mai 2026 wurden in der Schweiz insgesamt 3’999 neue Unternehmen ins Handelsregister eingetragen. Im Vergleich zum Mai 2025 mit 4’577 Gründungen entspricht dies einem Rückgang von 12,6 Prozent. Mit Ausnahme der Zentralschweiz und des Tessins verzeichnen alle Grossregionen tiefere Gründungszahlen als im Vorjahr.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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AMAG erreicht 35 Prozent weniger CO₂ und treibt E-Mobilität voran

Im Jahr 2025 konnte die AMAG Group ihre CO₂-Emissionen abermals deutlich reduzieren. Wie aus dem neuen Nachhaltigkeitsbericht des Familienunternehmens hervorgeht, sind die CO₂-Emissionen über alle Scope-Kategorien hinweg 2025 um 35 Prozent gesunken im Vergleich zum Referenzjahr. Diese Entwicklung zeigt auf, dass die Ziele vor allem dort erreicht werden, wo das Unternehmen, Kundinnen und Kunden, Partner sowie der Markt entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenarbeiten.

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Slow Luxury: Schweizer Startup setzt auf nachhaltige Kindermode

Die 34-jährige Joelle-Dominique Hofstätter hat den Mut: Sie startete im September 2025 ihr eigenes Unternehmen. Dabei kombiniert sie unter dem Kindermodelabel Jade Couture ihr seit Kindertagen erworbenes Wissen um hochwertige Designs, Schnitte und Materialien mit nachhaltiger Herstellung und hohem Baumwollanteil in Kleidungsstücken für Kinder von Null bis zwölf Jahren.

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Bechtle Schweiz ernennt Dennis Brügger zum neuen Managing Director

Dennis Brügger (52) übernimmt zum 15. Juni 2026 die Position des Managing Directors der Bechtle Schweiz AG. Er bringt langjährige Führungserfahrung in nationalen und internationalen Unternehmen mit und ist bestens in der Branche vernetzt. Er war unter anderem bei Swisscom, IBM, SoftwareOne und Migros tätig und verantwortete dort grosse Teams sowie komplexe IT- und Serviceorganisationen.

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Omni-Channel-Studie 2026: Schweizer kaufen digitaler, spontaner und mobiler ein

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kaufen spontaner ein, wechseln zwischen Kanälen und erledigen ihre Einkäufe häufig mit dem Smartphone. Das geht aus der Neuauflage der Omni-Channel-Studie des Instituts für Handelsmanagement an der HSG hervor. Migros ist und bleibt der bekannteste Omni-Channel Händler. Befragt wurden knapp 3000 Personen im DACH-Raum. Das Einkaufsverhalten in der Schweiz verändert sich. Online-Shops und stationäre Geschäfte bleiben zwar gleich wichtig, aber Smartphones gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig sinkt die Loyalität gegenüber Händlern und Marken. Trotz wachsender Aufmerksamkeit für künstliche Intelligenz bleibt deren Einfluss auf den Einkauf aktuell gering. Entscheidend sind weiterhin Online-Shops, Suchmaschinen und stationäre Läden, wie die Untersuchung der beiden Forscher Prof. Dr. Thomas Rudolph und Dr. Christopher Schraml am Institut für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG) zeigt.

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Versteckte Mehrarbeit und KI-Burnout belasten Fachkräfte zunehmend

Laut neuen Erkenntnissen des globalen Unternehmens für Talentlösungen Robert Walters geben 8 von 10 Berufstätigen an, dass sich ihr Aufgabenbereich in den letzten 12 Monaten inoffiziell erweitert hat. Die Kurzumfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer nun zusätzliche Arbeitsaufgaben bewältigt, die aus gestiegenen Erwartungen in den letzten 12 Monaten resultieren, ohne dass dies offiziell anerkannt wird, ohne zusätzliche Bezahlung oder ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

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Sechs von zehn Firmen nutzen KI: UBS-Umfrage zeigt Chancen und Risiken

Gemäss einer von UBS und dem Marktforschungsinstitut Intervista durchgeführten repräsentativen Umfrage bei rund 2500 Schweizer Firmen aus allen Segmenten kommt künstliche Intelligenz (KI) aktuell in sechs von zehn Schweizer Unternehmen zum Einsatz. „Viele Firmen nutzen KI, wenige systematisch“, erklärt UBS-Ökonom Alessandro Bee. „Nur die wenigsten Firmen setzen KI systematisch in allen Geschäftsprozessen – Entscheidungsfindung, Produktentwicklung, Prozessautomatisierung und Kundenbetreuung – ein“. Kleine Unternehmen nutzen KI vor allem für Analysezwecke, während bei grossen Firmen die Automatisierung von Geschäftsprozessen die meistgenannte Anwendung ist. Je höher der Digitalisierungsgrad einer Branche, desto eher eignet sich das Unternehmen für den Einsatz von KI.

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