National League

National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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SC Bern verpflichtet Zug-Verteidiger Nic Balestra

Der SC Bern stellt bereits früh die Weichen für die Saison 2027/28. Die Berner verpflichten Nic Balestra vom EV Zug und statten den 21-jährigen Schweizer Verteidiger mit einem Dreijahresvertrag aus. Balestra bleibt noch bis zum Ende der laufenden Saison in Zug und wechselt danach in die Bundesstadt. Der Rechtsschütze gehört seit 2024/25 zum National-League-Kader des EVZ und trägt dort aktuell die Nummer 94. Balestra ist 182 Zentimeter gross und 80 Kilogramm schwer. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale durchlief den Zuger Nachwuchs und wurde im vergangenen Sommer auch für das Prospect Camp der Schweizer A-Nationalmannschaft in Davos aufgeboten. Bern sichert sich damit früh einen jungen Schweizer Verteidiger mit Entwicklungspotenzial. Der SCB befindet sich nach der enttäuschenden vergangenen Spielzeit ohnehin in einem grösseren sportlichen Umbau. Wie stark sich der Kader unter dem neuen Trainer Serge Aubin verändert hat, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum SC Bern ausführlich eingeordnet.

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Swiss Ice Hockey passt Regeln für Saison 2026/27 an

Mit der neuen Eishockey-Saison gelten in der Schweiz mehrere angepasste Regeln und Interpretationen. Swiss Ice Hockey hat die für 2026/27 gültige Sammlung Ende August aktualisiert. Änderungen betreffen unter anderem Stockvermessungen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport, die Coaches Challenge sowie Bodychecks in der SWHL-B. Eine der deutlichsten Neuerungen betrifft die SWHL-B: Dort sind Bodychecks neu grundsätzlich erlaubt. Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen – Checks auf offenem Eis, bei denen sich zwei Spielerinnen in entgegengesetzter Richtung frontal aufeinander zubewegen, sind weiterhin verboten. Gleichzeitig entfallen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport die Stockvermessungen weitgehend; einzig in der U21-Elit bleibt diese Regel bestehen. Auch im Leistungssport wurden verschiedene Abläufe präzisiert. Bei einer Coaches Challenge wegen Offside muss der Trainer genau angeben, welche Szene und welchen Zeitpunkt er überprüfen lassen will. Nach einem Tor darf zudem weiterhin ein Time-out genommen werden, eine anschliessende Coaches Challenge ist dann aber nicht mehr möglich. Wer die wichtigsten Grundlagen zu Icing, Offside, Strafen und Spielablauf nochmals nachlesen möchte, findet sie in unserem Überblick zu den wichtigsten Eishockeyregeln.

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Jäger trifft bei Rückkehr – Davos schlägt Tigers 4:1

Der HC Davos startet mit einem 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers in die neue National-League-Saison. Rückkehrer und Neo-Captain Ken Jäger erzielt gleich bei seinem ersten Meisterschaftseinsatz für den HCD einen Treffer. Sandro Aeschlimann überzeugt im Davoser Tor mit 26 Paraden. Beni Waidacher bringt die Bündner in der 11. Minute in Führung, ehe Jäger nach 17:05 Minuten auf 2:0 erhöht. Julian Schmutz verkürzt im Mitteldrittel für Langnau und hält die Partie bis tief ins Schlussdrittel offen. Erst Enzo Corvi sorgt in der 56. Minute für das 3:1, Simon Ryfors trifft wenig später ins leere Tor zum Endstand. Für Davos ist der Auftaktsieg nach dem grossen personellen Umbruch im Sommer ein wichtiges erstes Signal. Der letztjährige Qualifikationssieger und Vizemeister verlor mehrere Leistungsträger, erhielt mit Jäger aber einen neuen Captain und Führungsspieler zurück. Die veränderte Ausgangslage haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos ausführlich eingeordnet.

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ZSC dreht dreimaligen Rückstand gegen Bern zum 5:3

Die ZSC Lions starten mit einem spektakulären 5:3-Heimsieg gegen den SC Bern in die neue National-League-Saison. Die Zürcher geraten in der Swiss Life Arena dreimal in Rückstand und finden jedes Mal eine Antwort. Neuzugang Simon Knak erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den ZSC gleich zwei Tore. Bern erwischt den besseren Start: Dario Rohrbach trifft nach 5:20 Minuten im Powerplay zum 0:1, nur 34 Sekunden später gleicht Knak aus. Davyd Barandun bringt den SCB noch vor der ersten Pause erneut in Führung und erzielt im Mitteldrittel sogar seinen zweiten Treffer. Rudolfs Balcers und erneut Knak gleichen für Zürich jedoch jeweils aus, ehe Willy Riedi im Schlussdrittel erstmals die Lions in Führung schiesst. Für den ZSC ist der Sieg zugleich ein gelungener Meisterschaftseinstand unter dem neuen Headcoach Claude Julien. Besonders Knaks Doppelpack passt zum Bild des nochmals verstärkten Kaders, den wir bereits in der Saisonvorschau der ZSC Lions ausführlich analysiert haben. Bern bleibt trotz dreier Führungen ohne Punkt.

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Skinner führt Biel mit drei Punkten zum 4:2 gegen Meister Gottéron

Jeff Skinner hat bei seinem ersten National-League-Spiel für den EHC Biel sofort den Unterschied gemacht. Der 34-jährige Kanadier erzielte beim 4:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron zwei Tore und bereitete den entscheidenden Treffer vor. Bereits nach 33 Sekunden schoss der NHL-Routinier das erste Tor der neuen National-League-Saison 2026/27. Biel erwischte in der ausverkauften Tissot Arena mit 6061 Zuschauern einen Traumstart. Skinner verwertete nach 33 Sekunden die Vorarbeit von Lias Andersson und Victor Söderström zum 1:0. Gottéron reagierte jedoch stark: Patrik Nemeth glich in der 10. Minute aus, ehe Sandro Schmid den amtierenden Meister in der 15. Minute im Powerplay mit 2:1 in Führung brachte. Die Seeländer liessen sich davon nicht beeindrucken. Skinner erzielte in der 32. Minute ebenfalls in Überzahl das 2:2. Im Schlussdrittel sorgte Marcus Sylvegard knapp zwei Minuten vor dem Ende mit dem zweiten Bieler Powerplay-Tor für die Entscheidung, ehe Andersson fünf Sekunden vor Schluss ins leere Tor zum 4:2 traf. Skinner beendete sein Meisterschaftsdebüt damit mit zwei Toren und einem Assist.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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Saisonvorschau 11/14: Biel sucht mit Skinner den Weg zurück

Der EHC Biel hat nach zwei schwierigen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Mit NHL-Routinier Jeff Skinner besitzt Christian Dubé einen potenziellen Unterschiedsspieler, während Victor Söderström, Alexander Iakovenko, Dominic Zwerger und Joël Vermin den Kader zusätzlich aufwerten. Trotzdem bleiben nach einer wechselhaften Vorbereitung genügend Fragezeichen: Unsere Prognose lautet Rang 12. Biel beendete die vergangene Qualifikation auf Rang 10 und erreichte damit immerhin wieder die Play-Ins. Dort begann das Duell mit dem SC Bern verheissungsvoll: Die Seeländer gewannen das Hinspiel in der Tissot Arena 4:3, gingen zwei Tage später in Bern aber mit 0:4 unter und schieden mit einem Gesamtscore von 4:7 aus. Damit wurde das Ziel, wieder in die Playoffs einzuziehen, erneut verpasst. Christian Dubé hatte die Mannschaft erst im Januar übernommen und konnte sie in der Schlussphase stabilisieren. Nun absolvierte er erstmals eine komplette Vorbereitung mit dem Team. Sportchef Martin Steinegger reagierte gleichzeitig auf mehreren Positionen: Skinner bringt mehr als 1100 NHL-Spiele mit, Söderström und Rückkehrer Iakovenko verstärken die Defensive, Zwerger erweitert die Schweizer Offensive und mit Vermin kam kurz vor Saisonbeginn nochmals viel Erfahrung hinzu.

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Saisonvorschau 10/14: Langnau will den nächsten Schritt schaffen

Die SCL Tigers waren in der vergangenen Saison ganz nahe an den Play-Ins – diesmal soll der nächste Schritt gelingen. Mit Jonathan Dahlén und Emil Pettersson erhält die Offensive erhebliche zusätzliche Qualität, während Thierry Paterlini langfristig das Vertrauen der Klubführung geniesst. Ganz ohne Fragezeichen geht Langnau aber nicht in die neue Spielzeit: Unsere Prognose lautet Rang 11. Die Tigers beendeten die Qualifikation 2025/26 mit 64 Punkten auf Rang 11 und einem Torverhältnis von 140:147. Besonders bitter war die entscheidende Phase: Beim 1:5 in Biel vergab Langnau die Chance auf die Play-Ins, ehe die Saison mit einem 0:2 zuhause gegen die ZSC Lions endete. Der Klub reagierte nicht mit einem radikalen Umbruch, sondern verstärkte gezielt jene Bereiche, in denen zuletzt Qualität fehlte. Die grösste Veränderung betrifft die Offensive. Jonathan Dahlén und Emil Pettersson wechseln gemeinsam von Timrå ins Emmental, Nando Eggenberger bringt zusätzliche Physis und Erfahrung. Gleichzeitig sind die Abgänge von Langzeit-Captain Harri Pesonen und Dario Rohrbach schwer zu ersetzen. Flavio Schmutz übernimmt neu das Captainamt und soll gemeinsam mit einer erfahrenen finnisch-schwedischen Importachse dafür sorgen, dass Langnau den nächsten Schritt macht.

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Saisonvorschau 2/14: Bern startet unter Aubin neu

Beim SC Bern beginnt 2026/27 nach einer enttäuschenden Saison ein tiefgreifender Neustart. Serge Aubin übernimmt an der Bande, Connor Hughes ist die neue Schweizer Lösung im Tor und mit Rodrigo Ābols, Sonny Milano, Ian Mitchell und Rodwin Dionicio wurde auf zentralen Positionen Qualität ergänzt. Unsere Prognose bleibt trotz der starken Vorbereitung vorsichtig: Bern macht einen deutlichen Schritt nach vorne, beendet die Qualifikation aber auf Rang 8. Der SCB verfehlte seine sportlichen Ziele 2025/26 deutlich und reagierte darauf mit einem umfassenden Umbau. Nicht nur der Trainer wurde ersetzt, auch auf mehreren Schlüsselpositionen veränderte Sportdirektor Martin Plüss den Kader. Gleichzeitig wurden die sportlichen Strukturen im Klub neu geordnet. Die ersten Eindrücke unter Aubin sind positiv. Bern gewann sechs seiner sieben Vorbereitungsspiele. Besonders auffällig waren das 5:1 gegen Ingolstadt, das 6:1 gegen Augsburg, das 7:4 gegen Biel und das abschliessende 5:2 gegen die ZSC Lions. Trotzdem bleibt die Frage, wie schnell aus den vielen neuen Teilen unter Meisterschaftsdruck eine konstant funktionierende Mannschaft wird.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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Waltteri Merelä wird neuer Captain des SC Bern

Der SC Bern hat sein Captainteam für die Saison 2026/27 bestimmt. Waltteri Merelä übernimmt das «C» und führt die Berner künftig als Captain aufs Eis. Unterstützt wird der 28-jährige Finne von Benjamin Baumgartner, Alain Graf und Marc Marchon. Merelä gehörte bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten als Assistant zum Führungsteam des SCB. Nun steigt der finnische Stürmer zum Captain auf und übernimmt damit noch mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft. Erstmals wird Merelä das «C» am Donnerstagabend im Testspiel gegen den EHC Biel-Bienne auf der Brust tragen. Der Start in die neue National-League-Saison folgt für Bern am Dienstag, 15. September, auswärts bei den ZSC Lions.

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Jeff Skinner sorgt beim EHC Biel für Aufsehen – NHL-Star passt überraschend gut ins Budget

Jeff Skinner ist beim EHC Biel angekommen – und der frühere NHL-Star sorgt bereits vor dem Start der National League für Gesprächsstoff. Der 34-jährige Kanadier bestritt am Freitag gegen die SCL Tigers sein erstes Spiel für die Seeländer und zeigte trotz der 0:4-Niederlage mehrere starke Aktionen. Besonders bemerkenswert: Der langjährige NHL-Torjäger ist für Biel offenbar deutlich günstiger als sein grosser Name vermuten lässt. Skinner war erst am Mittwochabend in Biel eingetroffen. Nach einem ersten Training am Donnerstag stand er bereits einen Tag später gegen Langnau auf dem Eis. Ein Tor gelang dem Neuzugang bei seinem Debüt noch nicht. Seine technischen Fähigkeiten und sein Tempo waren aber bereits sichtbar. Bei einer seiner auffälligsten Szenen löste sich Skinner schnell von seinen Gegenspielern, zog alleine auf SCL-Keeper Luca Boltshauser los und versuchte diesen mit einer Körpertäuschung zu überwinden. Boltshauser verhinderte den Treffer. Skinner hinterliess bei seinem ersten Auftritt dennoch einen positiven Eindruck.

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Eishockey-Testspiele: Ambrì zerlegt Kloten – Bern und Olten ebenfalls stark

Die Vorbereitung der Schweizer Eishockeyclubs geht in die entscheidende Phase. Am Mittwoch setzte Ambrì-Piotta mit einem klaren 5:1 gegen den EHC Kloten ein Ausrufezeichen. Bereits am Dienstag überzeugte der SC Bern beim 6:1 gegen die Augsburger Panther, während der EHC Olten das Swiss-League-Duell in Basel mit 3:1 gewann. Die GCK Lions fertigten die Bellinzona Snakes mit 6:2 ab. Weniger als zwei Wochen vor dem Start der National League werden die Testspiele zunehmend zur Standortbestimmung. Mehrere Teams präsentieren sich bereits in guter Form.

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Swiss League vor grosser Reform – wird sie zur «National League II»?

Im Schweizer Eishockey zeichnet sich eine weitreichende Reform ab: Die wirtschaftlich seit Jahren unter Druck stehende Swiss League könnte künftig unter das Dach der National League wechseln und als «National League II» neu positioniert werden. Die beiden höchsten Spielklassen würden damit gemeinsam geführt und vermarktet. Beschlossen ist die Neuordnung allerdings noch nicht. Die Idee könnte eines der grössten Strukturprobleme des Schweizer Club-Eishockeys angehen. Während die National League wirtschaftlich stark aufgestellt ist, kämpfen zahlreiche Clubs der zweithöchsten Liga seit Jahren mit begrenzten Einnahmen, geringer medialer Präsenz und schwierigen Perspektiven. Nach einem Bericht von Watson gewinnt nun ein Modell an Konturen, das Profi- und Amateurhockey klarer voneinander trennen würde.

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SC Bern zerlegt Augsburg 6:1 – Bemström und Rohrbach treffen doppelt

Der SC Bern zeigt kurz vor dem Start der neuen National-League-Saison starke Frühform. Die Berner besiegten die Augsburger Panther aus der DEL am Dienstagabend in Langenthal deutlich mit 6:1. Emil Bemström und Dario Rohrbach trafen jeweils doppelt – für den SCB ist es bereits der zweite klare Sieg gegen einen deutschen Erstligisten innerhalb weniger Tage. In der Eishalle Schoren übernahm Bern von Beginn an die Kontrolle. Bereits nach sieben Minuten brachte Peter Baumgartner den SCB im Powerplay mit 1:0 in Führung. Noch vor der ersten Pause erhöhte Bemström nach einer gelungenen Kombination auf 2:0. Augsburg fand offensiv zunächst kaum Lösungen gegen die Berner Defensive. Kurz vor Drittelsende kamen die Panther zwar zu zwei guten Möglichkeiten, doch SCB-Torhüter Christof von Burg hielt seinen Kasten sauber.

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EHC Biel reduziert Verlust deutlich – Umsatz bei 19,76 Millionen Franken

Der EHC Biel blickt wirtschaftlich auf ein weitgehend stabiles Geschäftsjahr zurück. Die EHC Biel Holding AG erzielte in der Saison 2025/26 einen konsolidierten Umsatz von 19,76 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von lediglich 31'000 Franken – deutlich weniger als die 271'000 Franken Minus im Vorjahr. Die Zahlen wurden am 31. August 2026 im Rahmen der 28. ordentlichen Generalversammlung der EHC Biel Holding AG präsentiert. Trotz einer sportlich schwierigen Saison gelang es dem Club damit, das finanzielle Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich zu verbessern. Auch die Liquidität entwickelte sich positiv. Ende April 2026 verfügte die Gruppe über flüssige Mittel von 4,124 Millionen Franken.

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Bern, ZSC und Zug überzeugen – Chur erlebt klare Testspiel-Niederlage

Die Schweizer Eishockeyclubs haben am Samstag zahlreiche Vorbereitungsspiele bestritten. In der National League überzeugten insbesondere der SC Bern, die ZSC Lions und der EV Zug mit klaren Siegen gegen deutsche Gegner. Der HC Davos setzte sich im Schweizer Duell in Lugano mit 4:1 durch. In der Sky Swiss League gewann Olten gegen Arosa, Visp bezwang die Concordia University nach Verlängerung, während Chur gegen Schwenningen deutlich verlor. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Start der National-League-Saison nimmt die Vorbereitung zunehmend Fahrt auf. Mehrere Schweizer Teams trafen am Samstag auf Clubs aus der DEL oder auf direkte Konkurrenten aus dem eigenen Land. Besonders erfolgreich verlief der Nachmittag für Bern und Zürich: Beide gewannen ihre Heimspiele mit 5:1.

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